Schoko-Irritation

Die meisten werden wohl das Gerücht kennen, daß die Schokoladenindustrie von Ostern übriggebliebene Schoko-Osterhasen einfach zu Schoko-Weihnachtsmännern umverpackt und umgekehrt. Gestern glaubte ich für einen Moment, den ultimativen Beweis für diese These gefunden zu haben. Mir fiel nämlich eine große Tüte mit Schokoladen-Weihnachtsengeln und ähnlichem Naschwerk in die Hände – daß ich Mitte November für sowas viel zu früh finde, ist eine andere Geschichte, über die sich auch mal das Bloggen lohnte – in der zwischen den Engeln etwas hervorlugte, was stark nach Osterhasen des selben Herstellers aussah:

Weihnachtsschokomix
Weihnachtsschokomix

Beim näheren Hinsehen (und Auspacken zum anschließenden Essen 😉 ) stellte sich das Schoko-Tier dann doch als etwas heraus, was wohl ein Rentier darstellen soll. Ich weigere mich aber dessen ungeachtet, die Sache für einen Zufall zu halten. 😉

CD-Regal, Teil 5

Nachdem in letzter mit meinem CD-Schrank-Projekt überhaupt nicht vorwärts, gab’s in der jüngsten Vergangenheit wieder gute Fortschritte. Wie ich ja bereits hier geschrieben hatte, habe ich Sonntag zunächst die „verknorzte“ Ecke einer der Frontplatten repariert. In den letzten Tagen sollte es mit den Anfertigen der Profilleisten für die Verzierung der Frontplatten weitergehen. Insgesamt drei Längsrillen sollten irgendwie in die gekauften Holzleisten kommen, um sich dem Design der restlichen Schrankwand anzupassen. Nur wie? Die (geliehene) Oberfräse läßt sich auf einem nur 30 mm breiten Fichtenleistchen nicht wirklich gut aufsetzen und führen. Dagegen hat die Metallfräse nur 22 cm Verfahrweg auf der X-Achse des Kreuztisches – Fräsen auf diese Art würde in einer „Umspann-Origie“ enden und mit Sicherheit der Wiederholgenauigkeit nicht gut tun. Lesen Sie weitere CD-Regal, Teil 5 ›

Neues aus den Niederlanden

Während ich Niederländer auf der persönlichen Ebene bislang in großer Mehrheit als freundliche, unkomplizierte und aufgeschlossene Menschen kennenlernen durfte, beschert mir die politische Ebene in letzter Zeit verstärkt Ungemach. In der Vergangenheit waren’s die Wahlcomputer der niederländischen Firma „Nedap“, deren Verwendung in Deutschland ich sehr kritisch gegenüber stehe. Aktuell ist es die jüngst in den Niederlangen eingeführte Straßenmaut mit GPS-Abrechnung, von der ich fürchte, daß auch sie wie die Wahlautomaten ruck-zuck den Sprung über die Grenze schafft. Lesen Sie weitere Neues aus den Niederlanden ›

Eckendoktor

…die Frontplatten meines CD-Regals, die unendliche Geschichte. 😉

Ich hatte ja neulich schon angedeutet, daß sich das Bauen der Frontplatten als unerwartet aufwendig erwiesen hat: Zuerst hatte ich die Gehrungen falsch herum geschnitten, dann hatte ich beim zweiten Versuch an einer der Frontplatten etwas zuviel weggeschnitten. Der dritte Versuch für dieses Bauteil wurde dann schließlich vom örtlichen „Bauhaus“-Baumarkt torpediert, wo der Typ in der Zuschnitt-Abteilung anscheinend einen Holzbrocken ganz unten aus der Restekiste gezogen hatte, um daraus meine Wunschplatte zu sägen: Die Maserung lief in die falsche Richtung und die Oberfläche hatte schon diverse Macken. Dummerweise ist mir das selbst erst zu Hause aufgefallen. 🙁

Doch selbst ist der Mann und da es ja quasi auch ums Basteln als solches geht, habe ich mir einen anderen Ausweg gesucht und heute umgesetzt:

Lesen Sie weitere Eckendoktor ›

Schöne neue Fernsehwelt

HDTV und dem ganzen Bohai, der darum veranstaltet wird, stehe ich ja schon länger sehr skeptisch gegenüber. (Warum ist eine längere Geschichte, die einen eigenen Blogeintrag rechtfertigen würden.) Meiner Meinung nach eins der Kernprobleme der Sache ist, daß an HDTV zwar bereits seit bald zwanzig Jahren herumgedoktort und mal mehr, mal weniger gehyped wird, bis heute aber de facto immer noch keine nennenswerte HD-Inhalte im Rundfunk ausgestrahlt werden. Einige Sender, darunter RTL, SAT1 und diverse weitere Privatsender, wollen das zwar jetzt mit HD+ ändern, liefern damit aber auch gleich wieder Wasser auf meine Ablehnungs-Mühlen: Dank DRM, also Digital Restriction Rights Management, planen die privaten das Aufnehmen von Sendungen oder das Ansehen per Time Shift verunmöglichen wollen. Irgendwie hat da gutes, altes SDTV zusammen mit einem VHS-Videorekorder doch echte Vorteile…

Russland in Bildern

Seit einiger Zeit steht ein Blog in meinen persönlichen Bookmarks, den ich meiner werten Leserschaft nicht vorenthalten möchte: English Russia. Dieser Blog hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fotos aus und über Russland sowie den früheren Sowjetrepubliken mit kurzen englischen Begleittexten aufzubereiten und somit einer internationalen Leserschaft zugänglich zu machen.

Die Themenbandbreite ist riesig und reicht von atemberaubenden Naturaufnahmen aus dem russischen Winter oder von Kamtschatka, über Bilder aus dem hohen Norden von Eisbrechern und russischen Eisstraßen-Truckern sowie Bildern aus russischen Industrieanlagen wie einer Mine im Donetsk-Gebiet und einem Stahlwerk, über Bilder, die den postsowjetischen Zerfall dokumentieren wie bei dieser Eisenbahn, dem Militär oder bei Datschas sowie seltenen Bildern, die ungewöhnliche Technik aus dem russischen Weltraumprogramm oder sonstiger Technik zeigen, bis hin zu Bildern, die einfach nur Vorurteile über Russland wie beispielsweise Fahrzeuge oder Straßen betreffend zeigen. Wie man leicht sieht, würde das verlinken aller interessanten Beiträge dort hier jeglichen Rahmen sprengen und das Stöbern bei English Russia birgt akute Suchtgefahr – besonders, wenn man den Links am Ende jedes Blogeintrages zu weiteren, ähnlichen Einträgen folgt. Ich habe Euch gewarnt. 😉

Aus-Gesperrt

Weitaus geräuschloser als die Einführung – jedenfalls nach meinem Empfinden – sind von der FDP die Internetsperren ihrerseits (vorläufig) mit einem Stopschild versehen worden. Das ganze läuft zwar juristisch etwas unsauber darüber, daß die Bundesregierung den mit den Providern geschlossenen Vertrag über die Sperrmechanismen für zunächst ein Jahr aussetzt, aber aus pragmatischer Sicht heißt das für mich erst mal „besser als nix“.

Bleibt nur zu Hoffen, daß die FDP ihr Versprechen, innerhalb dieses Jahres die Sperrgesetze „richtig“ abzuschaffen auch tatsächlich umsetzt. Dann hätte die neue Bundesregierung, von der es wohl hauptsächlich erneute Steuererhöhungen zu erwarten gibt, zumindest etwas gutes geleistet.

Digitale Qualitätsphilosophie

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, „digital“ ist hier nicht im Sinn von „schwarz oder weiß“ zu verstehen, eher im Gegenteil. Es begab sich im März des Jahres 2001, da kaufte ich mir meine erste Digitalkamera, einen Canon G1. Die Kamera hatte zum damaligen Zeitpunkt üppige 3 Megapixel und damals wie heute gehört(e) die G-Serie eigentlich zu Canons besten Kompakt-Digitalkameras. Dementsprechend leistete mir die Kamera lange Jahre treue Dienste, bis sie mir im Urlaub im Juli 2007 verlustig ging und ich war „im Rahmen der Meßgenauigkeit“ mit den Bildern aus der Kamera soweit immer zufrieden. Lesen Sie weitere Digitale Qualitätsphilosophie ›

Canon EOS 1D Mk4 vorgestellt

Letzte Woche hat Canon die Nach-Nach-Nachfolgerin meiner EOS 1D Mark II vorgestellt, die 1D Mark IV mit 16 Megapixeln. Auf dem Papier sieht das alles soweit schon sehr gut aus, insbesondere der drastisch erweiterte Empfindlichkeitsbereich des Sensor bis auf ISO 12.800 beziehungsweise sage und schreibe ISO 102.400 als Erweiterungen – sowas kommt mir natürlich sehr gelegen, wenn’s mal wieder dunkel wird beim Fotografieren. 😉 In wieweit das noch praxistauglich ist, werden dann die ersten Praxistests zeigen, wenn die Kamera Mitte Dezember dann wirklich im Handel erhältlich sein wird. (Erste Testbilder sind aber trotzdem schon im Netz aufgetaucht…)

Aber auch sonst zeichnen sich interessante Neuerungen ab, wie z.B. mehr Flexibilität bei der Auswahl der Autofokus-Meßfelder, wie Canon sie bereits kürzlich in der 7D eingeführt hat. Bei Rob Galbraith gibt’s eine nette Zusammenfassung der Neuheiten.

Ich werde erstmal ein die einschlägigen Test von Rob Galbraith, DPreview.com usw. abwarten, aber wenn Canon sich keinen größeren Schnitzer wie das Autofokussystem der 1D Mark III geleistet hat, kann’s gut sein, daß ein Exemplar der Mark IV nächstes Jahr den Weg zu mir findet. 😉

Gehrungssägen für Dumme

Sehr lange war es sehr ruhig hier in meinem Blog, dafür hatte ich in den letzten Tagen und Wochen etwas Zeit übrig, um an meinem Projekt „CD-Schrank“ ein wenig weiterzuarbeiten. Dabei habe ich inzwischen die Frontplatten der Schubladen angepaßt – soweit nichts besonderes, es müssen nur pro Frontplatte je vier Löcher für Dübel und zwei Löcher für die Gegenstücke der Exzenterverbinder gebohrt werden. Damit diese Löcher auch wirklich paßgenau sitzen, haben sich Metallstopfen mit einer Spitze darauf („Dübelfix“) bewährt. Lesen Sie weitere Gehrungssägen für Dumme ›