Updateritis bei Wiko

Als vor einiger Zeit mein Smartphone kaputt war und ich es zur Reparatur einsenden musste, brauchte ich kurzfristig ein Ersatzgerät. Die Wahl fiel damals auf ein Wiko LENNY5, weil es das billigste Android-Smartphone war, das der örtliche Mediamarkt vorrätig hatte. Nachdem mein „normales” Smartphone repariert war, verschwand das Wiko in der Schublade. Erst vor ein paar Tagen holte ich es zu Testzwecken wieder hervor. Danach fing das Gerät erst einmal an, sogenannte „Systemupdates” zu installieren – irgendwas zwischen fünf und zehn an der Zahl (ich habe nicht mitgezählt), die auch jedes einzelne Mal einen Reboot des Gerätes erforderlich machten.

Regelmäßige Sicherheitsupdates sind ja löblich. Aber kann man die nicht als kumulative Updates gestalten?

Vogelfütterung mal anders

Im Garten meiner Eltern füttern wir im Winter tatkräftig Singvögel. Insbesondere Meisen denken sich da offensichtlich „Oh, lecker – Sonnenblumenkerne!” und kommen bisweilen durchaus zahlreich vorbei. Heute hingegen dachte sich hingegen ein Sperber anscheinend „Oh, lecker – Meisen!” und schaute auch ’mal vorbei. 😉

Sperber im Garten
Sperber im Garten

Da er aber, so lange ich ihn beobachten konnte, nur still in einem Baum saß, gehe ich davon aus, dass er heute bei uns im Garten keinen Singvogel geschlagen hat.

Weihnachtliche Musikauswahl

Weil wir schon gerade bei Antenne Bayern sind: Da höre ich am 24.12. vormittags in der Werkstatt kurz Radio und was mischt sich da unter den mehr oder weniger weihnachtlichen Musikmix von Antenne Bayern? „Stop the Cavalry“ von Jona Lewie. Lieber verantwortlicher Musikbanause („Musikredakteur“ mag man das nicht nennen…): trotz der harmlos-nett klingenden Melodie im Refrain und der Textzeile „Wish I was at home for Christmas“ ist das kein Weihnachtslied! Ein Blick auf den Text, den man übrigens auch gut einfach aus dem Lied heraushören kann, zeigt ziemlich schnell, dass das eigentlich ein Anti-Kriegs-Protestlied ist.

Über den Umgang mit Kunden

Seit grob geschätzt 20 Jahren höre ich, sofern ich mich in Bayern aufhalte, den privaten Radiosender „Antenne Bayern“. Bislang hat mir der auch immer recht gut gefallen, allerdings hat man dort in den letzten 6-12 Monaten Änderungen an der Programmgestaltung vorgenommen, die mir überhaupt nicht gefallen. Also habe ich mich am 12. 11. 2017 hingesetzt und eine längere E-Mail an die Redaktion geschrieben, in der ich beschrieben habe, was und warum mir an ihrem Programm nicht (mehr) gefällt. Die Reaktion bis heute, gut sechs Wochen später: Nichts. Nada. Nullinger. Niente. Nicht einmal irgendwelche zusammengewürfelten Textbausteine als automatisierte Antwort. So kann man auch überdeutlich sagen, was man von seinen Kunden – bzw. in diesem Fall eher Konsumenten und Zuhörer – hält. Der im Radioprogramm so gern propagierten familiären Atmosphäre zum Trotz.

Winter-Pause

Nachdem ja der Winter in dieser Saison doch recht früh gekommen war, hatte er zunächst auch eine überraschende Ausdauer an den Tag gelegt: am 3. Dezember (1. Advent) war eine dicke Schneefront von West nach Ost über Deutschland gezogen. Vormittags, im elterlichen Garten sah noch sehr nett aus und der dick eingeschneite Sonnenfänger sorgte für leicht surreale Bilder. Lesen Sie weitere Winter-Pause

Winterblog 2017/18

Dieses Jahr ist der Winter – zumindest subjektiv – ungewöhnlich früh gekommen. Am vergangenen Freitag (01.12.) hatte es in Bayreuth leicht geschneit und auch im Hochspessart lag schon Schnee. Heute Vormittag ist der Schnee dann sogar bis hinunter nach Stockstadt gekommen, wo er sogar – für hiesige Verhältnisse – überraschend dick liegen geblieben ist. Die Eichhörnchen im elterlichen Garten wirken dieses Jahr auch besonders aktiv und gut genährt. Man darf gespannt sein, was der Winter dieses Jahr noch bringt… 🙂

Halloween

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass mir Halloween – bzw. eigentlich korrekt die durchkommerzialisierte zeitgeistige Inkarnation dessen – ziemlich gegen den Strich geht? 😉

Kotzender Kürbis
Kotzender Kürbis

PS: Mit meinem Neffen habe ich aber auch noch eine „richtige“ Kürbislaterne geschnitzt. 🙂

Feinstaubmessung

Kürzlich bin ich über einen c’t-Web-Tipp auf ein Community-Projekt aufmerksam geworden, das aus naheliegenden Gründen 😉 seinen Ursprung in Stuttgart hat und sich der gemeinschaftlichen Messung von Feinstaubwerten widmet: Luftdaten.info. Auch wenn ich das Glück habe, nicht am Neckartor wohnen zu müssen, sondern eher ländlich wohne, hat mich das Projekt spontan fasziniert. Da ja außerdem immer ’mal wieder behauptet wird, dass zum Beispiel auch die Landwirtschaft oder Silvesterfeuerwerke ganz erhebliche Feinstaubquellen sind, wollte ich dem nachgehen und habe mich zum Mitmachen entschieden. Lesen Sie weitere Feinstaubmessung