Spaß mit Sixt

Zur folgenden Geschichte muss ich kurz erklären, dass sich bei meinem aktuellen Arbeitgeber Mietwägen als Mittel der Wahl für Dienstreisen eingebürgert haben. Diese werden im Regelfall mit entsprechenden Großkunden-Konditionen (u.a. immer mit Navigationssystem) als „Passat-Klasse“ bei Sixt gebucht. Im Normalfall klappt das auch sehr gut, immer mal wieder gibt es statt des bestellen VW Passats auch mal ein kostenloses Upgrade in Form eines Mercedes‘, Audis oder BMWs. Diese Woche hingegen ging es bei mir gründlich schief. Weiterlesen Spaß mit Sixt

Server-Archäologie

In einem früheren Blog-Eintrag hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass einer meiner früheren Heimserver ein Via C3 war. (Genau genommen war das bereits der zweite Heimserver, der erste war ein Pentium mit 166 MHz.) Ebenfalls erwähnt hatte ich, dass ich mir dieses System durch eigene Dummheit zerschossen hatte. Um genau zu sein, hatte ich aufgrund von Schusseligkeit /etc/ komplett gelöscht. Da es mir damals auf die Schnelle nicht gelingen wollte, dieses System zu reparieren, hatte ich kurzerhand das dritte Heimserver-System (Dual-P3) aus vorhandenen Resten zusammengeschustert und neu installiert. Einen Großteil der Nutzerdaten des zweiten Systems, insbesondere die E-Mail-Archive, konnte ich damals glücklicherweise dadurch retten, dass ich die Festplatte des zweiten Systems in das dritte einbaute und die Daten einfach kopierte. Bei den MySQL-Datenbanken funktionierte das aber leider nur bei Datenbanken im MyISAM-Tabellenformat. Die Dateien, welche die Datenbanken im InnoDB-Tabellenformat enthielten, ließen sich danach nicht mehr öffnen. Weiterlesen Server-Archäologie

Buchung als Intelligenztest

Kürzlich habe ich ja eine Probefahrt mit einem Tesla Model S gemacht. Die Online-Buchung derselben gestaltete sich aber überraschend kompliziert: Auf der Tesla-Homepage findet man zunächst relativ prominent einen Button „Probefahrt“. Klick man diesen an, kann man zunächst ein kleines Online-Formular mit ein paar Basis-Informationen wie Name und E-Mail-Adresse ausfüllen. Daraufhin bekommt man eine E-Mail zugeschickt. In dieser E-Mail stehen aber mitnichten Informationen zur Probefahrt, sondern die E-Mail enthält im Wesentlichen einen weiteren Button „Probefahrt vereinbaren“. OK, ein sogenanntes „Double Opt-In“ ist im IT-Umfeld grundsätzlich keine wirkliche Seltenheiten, wirklich skurril wird es allerdings, wenn man diesen anscheinend personalisierten(!) Link in der E-Mail anklickt: Dann landet man nämlich wieder auf der Tesla-Homepage und sieht sich einem Online-Formular gegenüber, dass exakt identisch zum ursprünglichen Formular ist. Erst wenn man dort erneut seine Daten einträgt, wird man von Tesla telefonisch kontaktiert und kann tatsächlich eine Probefahrt vereinbaren.

Einfach und benutzerfreundlich geht anders.

Tesla-Testfahrt

Nachdem ich mir den schon länger andauernden Hype rund um den Tesla Model S – und damit meine ich jetzt nicht den tödlichen Unfall kürzlich in den USA – in Medien und Internetforen nun längere Zeit angesehen habe, hatte ich endlich beschlossen, mir dieses Auto mal in der Realität anzuschauen und habe kurzerhand eine Probefahrt in Frankfurt gebucht. Zwar bin ich bekennender „Petrol Head“, allerdings bin ich schon berufsbedingt Elektroantrieben nicht grundsätzlich abgeneigt. Aktuelles Rumoren in der politischen Landschaft wie z.B. die Überlegungen zur Einführung einer blauen Umweltplakette (auch wenn diese tagesaktuell erst mal wieder auf Eis gelegt wurden), taten ein Übriges, um mal über den Tellerrand hinaus schauen zu wollen. Hier nun meine Eindrücke in einer Art losen Gedankensammlung: Weiterlesen Tesla-Testfahrt

Monitoring eines Fujitsu D3417-B1 unter Debian Jessie

Inzwischen läuft mein neuer Heimserver ja auch schon wieder eine Weile (und das auch zu meiner Zufriedenheit), eine Sache gefiel mir allerdings noch nicht. Nachdem ich bisweilen ein kleiner Kontrollfreak bin, läuft auf meinem Server unter anderem auch die Monitoringlösung Cacti, mit deren Hilfe ich eine ganze Reihe von Parametern des Systems überwachen kann. Was allerdings noch fehlte, war eine Überwachung einiger hardwarenaher Parameter wie zum Beispiel Prozessor-Temperatur und Lüfterdrehzahlen. Seitens Cacti ist das auch schnell eingerichtet, Eric Hall hält dafür dankenswerterweise einige Templates bereit. Das Problem dabei ist allerdings in meinem konkreten Fall das eigentliche Auslesen der Werte mittels lmsensors, was nicht so richtig funktionieren wollte: Über dessen coretemp-isa-0000-Modul ließen sich zwar immerhin die CPU-Temperaturen auslesen, der Rest blieb lmsensors zunächst verschlossen.

Ich erspare dem geneigten Leser an dieser Stelle die ganzen Irrungen und Wirrungen, die ich durchlief, bis es endlich funktionierte und beschreibe stattdessen direkt den Lösungsweg: Weiterlesen Monitoring eines Fujitsu D3417-B1 unter Debian Jessie

Verpackungskünstler IV und V

Episode IV

Kürzlich erreichte mich mal wieder ein Paket (entgegen der jüngsten Trends bei DHL sogar problemlos ;-) ), dessen Absender sich das Prädikat „Verpackungskünstler“ redlich verdient hatte. Unnötig zu erwähnen, dass es sich wieder um einen eBay-Verkäufer handelte. Weiterlesen Verpackungskünstler IV und V

Totalverwirrung bei DHL, Teil 3

Um diese seitens DHL traurige Geschichte noch zu Ende zu erzählen: Nachdem ich mich bei der DHL-Hotline über das fehlgeleitete Paket aus Episode 6 beschwert hatte, rief mich am nächsten Werktag vormittags ein DHL-Mitarbeiter zurück. Der wollte mir weismachen, dass die Packstation 145 (in der das Paket zu diesem Zeitpunkt noch lag) ganz regulär die „Ausweich-Packstation“ für die Packstation 101 sei. Als ich dann aber einwandte, dass das Paket an die Packstation 101 in Bayreuth und nicht in Nürnberg adressiert sei, wurde der DHL-Mitarbeiter ziemlich kleinlaut. ;-) Davon abgesehen hatte es DHL dieses Mal leider nicht so eilig wie beim letzten Mal ihren Fehler zu bereinigen: Erst am Tag nach diesem Telefonat wurde das Paket wieder aus der falschen Packstation geholt und nochmals einen Tag später dann in die richtige Station gelegt.

Damit sind bei mir aktuell keine Baustellen mehr mit DHL offen, allerdings habe ich die Befürchtung, dass die nächsten Probleme nicht lange auf sich warten lassen werden…

München und die Medien

Nur ein kurzes Statement zum gestrigen Amoklauf in München: So schlimm der mit aktuell 10 Toten auch war, so nervig und abstoßend war auch der Umgang der Medien damit. Über zig Stunden am Abend und auch am heutigen Morgen liefen mindestens bei ARD, ZDF und Bayrischem Rundfunk Dauer-Sondersendungen, die im Wesentlichen von Alarmismus und Hysterie geprägt waren. Die Reporter verbrachten die meiste Zeit damit, sich gegenseitig zu erklären, dass man nichts oder zumindest nichts genaues wisse. Qualitätsjournalismus sieht deutlich anders aus!

Totalverwirrung bei DHL, Teil 2

Wer hätte gedacht, dass so schnell eine Fortsetzung der DHL-Chaosgeschichte gäbe… Immerhin, die fälschlicherweise nach Ingolstadt transportierte Sendung aus Episode 3 war gleich am nächsten Tag in der richtigen Packstation in Bayreuth. „Geht doch!“ ist man versucht zu sagen. Interessant dabei ist aber, dass auch für die „Rückholung“ aus Ingolstadt nur das Verteilzentrum in Feucht im Online-Tracking aufgeführt wird. Entweder hat man also einen Fahrer von Feucht aus zur Abholung nach Ingolstadt geschickt oder Ingolstadt wird entgegen meiner Einschätzung tatsächlich von Feucht aus bedient. Das dritte Paket aus Episode 4 ist übrigens gestern auch noch endlich in der richtigen Packstation gelandet.

Dass es aber aktuell bei DHL eben doch nicht geht, zeigen zwei neue Episoden, die sich diese Woche noch ereignet haben: Weiterlesen Totalverwirrung bei DHL, Teil 2

Totalverwirrung bei DHL

Bekanntlich war ich jahrelang Bahnpendler, wobei mich die Bahn nach Leibeskräften geärgert hat. Inzwischen bin ich seit ein paar Jahren zum Glück beim Pendeln nicht mehr auf die Bahn angewiesen und bin daher nicht mehr den Launen dieses Großkonzerns ausgesetzt. Dafür schickt sich seit Kurzem ein weiterer Großkonzern in Form der DHL an, mich zu ärgern. Wohlgemerkt, ich bin schon seit vielen Jahren im Prinzip sehr zufriedener DHL-Kunde und speziell die DHL-Packstationen mit ihren 24/7-Öffnungszeiten sind für mich als Berufstätiger eine sehr praktische Sache. Allerdings ist, wie gesagt, seit Kurzem massiv der Wurm ’drin. Hier ein kurzer Abriss: Weiterlesen Totalverwirrung bei DHL