SSDs am Raspberry Pi

Es gibt Probleme, die treiben einen gleich zwei Mal zum Wahnsinn: Zuerst, weil man die Lösung ums Verpetzen nicht findet und dann ein zweites Mal – wenn man die Lösung dann doch irgendwann gefunden hat – die Tatsache, dass die Lösung so einfach war, verbunden mit der Frage, warum man da nicht gleicht 'drauf gekommen ist. Mit einem solchen Problem hatte ich kürzlich zu tun – doch der Reihe nach… Weiterlesen SSDs am Raspberry Pi

Feinstaubdaten in Cacti

In meinem vorherigen Blogbeitrag hatte ich ja von meiner Teilnahme am Feinstaub-Messnetzwerk Luftdaten.info berichtet. Die Firmware der Messstation ist dabei praktischerweise so gestaltet, dass man die aktuellen Messwerte nicht nur über Luftdaten.info, sondern auch über Mini-Homepage direkt vom Mikrocontroller abrufen kann. Weiterlesen Feinstaubdaten in Cacti

INN-Monitoring mit Cacti

Neben meinem hobbymäßigen Interesse für Computer habe ich, nicht zuletzt berufsbedingt, einen Faible für Zahlen, Statistik und dergleichen. Daher setze ich auf meinem Heimserver auch die Monitoring-Suite Cacti ein, um eine Vielzahl von Parametern sowohl auf dem Server als auch im LAN zu überwachen. An Serverdiensten überwache dabei aktuell bereits Apache, Bind und MySQL. Da auf dem Server – neben diversen weiteren Diensten – auch der Newsserver INN2 läuft, liegt es natürlich nahe, auch diesen via Cacti im Auge zu behalten. Leider konnte ich dafür keine fertige Lösung finden, also war Selbstbau angesagt. Weiterlesen INN-Monitoring mit Cacti

Server-Archäologie

In einem früheren Blog-Eintrag hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass einer meiner früheren Heimserver ein Via C3 war. (Genau genommen war das bereits der zweite Heimserver, der erste war ein Pentium mit 166 MHz.) Ebenfalls erwähnt hatte ich, dass ich mir dieses System durch eigene Dummheit zerschossen hatte. Um genau zu sein, hatte ich aufgrund von Schusseligkeit /etc/ komplett gelöscht. Da es mir damals auf die Schnelle nicht gelingen wollte, dieses System zu reparieren, hatte ich kurzerhand das dritte Heimserver-System (Dual-P3) aus vorhandenen Resten zusammengeschustert und neu installiert. Einen Großteil der Nutzerdaten des zweiten Systems, insbesondere die E-Mail-Archive, konnte ich damals glücklicherweise dadurch retten, dass ich die Festplatte des zweiten Systems in das dritte einbaute und die Daten einfach kopierte. Bei den MySQL-Datenbanken funktionierte das aber leider nur bei Datenbanken im MyISAM-Tabellenformat. Die Dateien, welche die Datenbanken im InnoDB-Tabellenformat enthielten, ließen sich danach nicht mehr öffnen. Weiterlesen Server-Archäologie

Monitoring eines Fujitsu D3417-B1 unter Debian Jessie

Inzwischen läuft mein neuer Heimserver ja auch schon wieder eine Weile (und das auch zu meiner Zufriedenheit), eine Sache gefiel mir allerdings noch nicht. Nachdem ich bisweilen ein kleiner Kontrollfreak bin, läuft auf meinem Server unter anderem auch die Monitoringlösung Cacti, mit deren Hilfe ich eine ganze Reihe von Parametern des Systems überwachen kann. Was allerdings noch fehlte, war eine Überwachung einiger hardwarenaher Parameter wie zum Beispiel Prozessor-Temperatur und Lüfterdrehzahlen. Seitens Cacti ist das auch schnell eingerichtet, Eric Hall hält dafür dankenswerterweise einige Templates bereit. Das Problem dabei ist allerdings in meinem konkreten Fall das eigentliche Auslesen der Werte mittels lmsensors, was nicht so richtig funktionieren wollte: Über dessen coretemp-isa-0000-Modul ließen sich zwar immerhin die CPU-Temperaturen auslesen, der Rest blieb lmsensors zunächst verschlossen.

Ich erspare dem geneigten Leser an dieser Stelle die ganzen Irrungen und Wirrungen, die ich durchlief, bis es endlich funktionierte und beschreibe stattdessen direkt den Lösungsweg: Weiterlesen Monitoring eines Fujitsu D3417-B1 unter Debian Jessie

Courier-IMAP und SSL

Kaum denkt man, man hat den neuen Heimserver einigermaßen am Laufen – der suck-Job für den frisch aufgesetzten INN läut übrigens immer – fangen die Probleme auch schon an. ;-) Besagter Heimserver dient bei mir unter anderem dazu, via IMAP die E-Mails für die Familie vorzuhalten. Dazu setze ich „schon immer“ Courier ein, da die Postfächer auch von außerhalb zugänglich sein sollen, in der Spielart courier-imap-ssl, also mit SSL-Verschlüsselung. Als Clients verwende ich zumindest familienintern ausschließlich Thunderbird. Bei meinem eigenen Thunderbird war das auch kein Problem, der hatte sich sofort und, abgesehen vom neuen SSL-Zertifikat, ohne Murren mit dem frisch aufgesetzten IMAP-Server verbunden. Stutzig gemacht hat mich allerdings heute, dass sich eine zweite Thunderbird-Installation überhaupt nicht mit dem neuen Server verbinden wollte – und das komplett ohne Fehlermeldung. Weiterlesen Courier-IMAP und SSL

Neuer Heimserver, Teil 6

In den letzten beiden Tagen, also Mittwoch und Donnerstag, war nun also großer Umzugstag vom bisherigen auf den neuen Heimserver. Im Großen und Ganzen hat auch alles ganz gut funktioniert, die meisten Serverdienste ließen sich mit Konfigurations- und Nutzdaten relativ problemlos vom alten auf das neue System kopieren. Weiterlesen Neuer Heimserver, Teil 6

Neuer Heimserver, Teil 5

Abgesehen vom Testen der SCSI-Festplatte war heute am Heimserver alles in allem doch eher wenig los. Angedacht war ursprünglich, einen Teil der Energieoptimierungen in der /etc/rc.local auf einen Tipp von der Debian-Mailingliste hin ins sysfsutil umzuziehen. Da das aber nicht so richtig funktionieren wollte, bleibt das alles nun doch in der /etc/rc.local. ;) Weiterlesen Neuer Heimserver, Teil 5

EDV-Nostalgie der besonderen Art

Heute hatte ich mal wieder Gelegenheit, an meinem Heimserver weiter zu schrauben. Dafür hatte ich mich zur Fehlersuche eine gebrauchte U320-SCSI-Festplatte (eine IBM IC35L073UCDY10-0) bei eBay gekauft. Den Fehler hatte ich zwar zwischenzeitlich auch so gefunden, allerdings wollte ich die Festplatte testweise trotzdem in Betrieb nehmen. Schon alleine deswegen, weil sie auf reichlich dubiose Art bei mir eingetroffen war. Die überraschend positive Nachricht vorweg: Ja, die Platte hatte den Transport wider Erwarten anscheinend gut überstanden und lief. Die SMART-Ausgaben waren zwar nicht so ausführlich, wie ich es von anderen Festplatten gewohnt bin, aber immerhin meldete sich die Platte als „gesund“. Davon abgesehen war der Platte zu entnehmen, dass sie 38600 Stunden (ca. 4,5 Jahre) gelaufen war und in dieser Zeit rund 2,7 TB geschrieben und 68 TB gelesen hat. Last gesehen hat sie in ihrem früheren Leben also.

Beeindruckend war aber auch, welchen Geräuschpegel die Festplatte dank ihrer 10.000 U/min entwickelte. Ein derart lautstarkes, pfeifendes Geräusch ist mir schon länger nicht mehr untergekommen. So gesehen bin ich wirklich froh, dass es heutzutage SSDs gibt, die solche Festplatten leistungsmäßig locker in den Schatten stellen und ihren Dienst obendrein völlig geräuschlos versehen. :-)

Neuer Heimserver, Teil 4 (Energieoptimierung II)

Nachdem ich aus Zeitmangel leider eine etwas längere Pause einschieben musste, ging es dieses Wochenende mit den Bastelarbeiten am neuen Heimserver weiter. Zuletzt war ja noch die Baustelle der noch nicht abgeschlossenen Optimierung des Stromverbrauchs offen. Nach einer etwas systematischeren Suche bin ich dem Übeltäter nun auf die Schliche gekommen: Weiterlesen Neuer Heimserver, Teil 4 (Energieoptimierung II)