Der Trick mit dem Tor

Lange gab’s hier nichts zu lesen, aber man hat ja auch noch anderes zu tun… 😉

In den letzten Monaten haben wir unter anderem angefangen, unsere Garage grundlegend zu sanieren (davon wird hier zukünftig auch noch die Rede sein). Dazu gehörte auch, daß wir die alten, klapprigen Schwingtore gegen schicke, neue Sektionaltore haben austauschen lassen – inklusive elektrischem Antrieb, Fernbedienung und sonstigem Schnickschnack. Lesen Sie weitere Der Trick mit dem Tor ›

Dienst-Basteln

Daß man in meinem Metier Laboraufbauten gerne mal „frei fliegend“ und „kreativ“ gestaltet, ist ja soweit nichts Neues. Diese Woche erreichte aber die Bastelei eine neue Qualität: Nachdem wir am nächsten Samstag einen Vortrag in der „Kinder-Vorlesung“-Reihe haben (Thema natürlich „Blitz“), kamen ein paar Kollegen auf die Idee, den Blitzeinschlag doch an einem kleinen Dörfchen aus Modelleisenbahn-Häuschen zu demonstrieren. Gesagt, getan, also ab ins nächste Spielwarengeschäft und ein paar Bausätze besorgt. Nur müssen diesen Bausätze natürlich auch zusammengebaut werden, wobei mir und mindestens einem weiteren Kollegen natürlich die jeweilige Modelleisenbahner-Erfahrung von Frueher™ zugute kam. Lesen Sie weitere Dienst-Basteln ›

(UN)sicher abgestimmt

Heute wurde im UN-Sicherheitsrat über eine Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen abgestimmt, um die dortigen Aufständischen gegen Muammar al-Gaddafi zu schützen und zu unterstützen. Dabei hat sich Deutschland – neben China, Rußland, Indien und Brasilien – der Stimme enthalten. Auf den ersten Blick mag das verwundern, auf den zweiten Blick ist die Lage völlig klar: Bereits der damalige Bundespräsident Horst Köhler hatte in einem Deutschlandfunk-Interview im Mai 2010 die Option aufgeworfen, die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands notfalls auch militärisch zu schützen und war dafür selbst unter intensiven politischen Beschuß geraten. Kein Jahr später setzt man nun in Berlin diese Politik also in die Tat um. Offensichtlich hat man dort Gaddafis krause Entschuldigungsforderung gepaart mit einer „Öl-Drohung“ ernst genommen und möchte sich so den Zugang zu libyschem Öl sichern.

Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Revolution in Libyen ausgeht und wie es deren Gewinner dann mit dem Ölhandel halten werden. Gut möglich, daß die Bundesregierung im Versuch, besonders clever zu sein, den (Öl-)Ast abgesägt hat, auf dem sie sitzt. Denn für übermäßige Cleverness ist die Berliner Politik schon lange nicht mehr bekannt…

Rausgephischt

Es gibt Dinge, von denen man glaubt, daß sie nur Anderen passieren. Bis sie einem selbst doch passieren.

Am vergangenen Dienstag rief mich morgens die Bank meines geringsten Mißtrauens an: Sie hätten hier eine Überweisung zu Lasten meines Kontos in Höhe von €8.000,—, die sei etwas „komisch“. Ob es denn damit seine Richtigkeit habe. Hatte es natürlich nicht. Lesen Sie weitere Rausgephischt ›

Niemals Nokia! …Oder doch?

Damals, im Sommer des Jahres 2000, als ich beschloß, mir das erste Mal ein Mobiltelefon zu kaufen, waren die Dinge noch übersichtlich: Den Massenmarkt (sofern man damals schon davon sprechen konnte) für Mobiltelefone für Endverbraucher in Deutschland teilten noch hauptsächlich Siemens und Nokia unter sich auf. Nach einigem Vergleichen von technischen Daten, Preisen etc. entschied ich mich damals für ein Siemens S35i. Nachdem ich mit dem Gerät grundsätzlich zufrieden war, folgten in den Jahren danach im Rahmen von Vertragsverlängerungen noch ein Siemens ME45 und ein Siemens M75, das ich bis zum heutigen Tag benutze. (Letzteres sieht zwar durch seine zahlreichen Gebrauchsspuren, insbesondere der zerfallenen Gummileisten am Gehäuse nicht mehr schön aus, funktioniert aber soweit noch problemlos.) Lesen Sie weitere Niemals Nokia! …Oder doch? ›

Wetterbericht

Passend zum Start ins neue Jahr wird noch schnell ein Blick aufs Wettergeschehen der letze(n) Woche(n) fällig. Die waren allerdings eher unauffällig: Dauerhaft leichter Frost (ohne weiteren Schneefall), so daß die Schneedecke von ca. 10–15 cm weitgehend erhalten blieb. Heute Vormittag schneite es wieder kurz, aber da die Temperaturen heute knapp über 0°C stiegen, blieb davon nichts liegen. Das Tauwetter geht natürlich dem Schnee an den Kragen, aber immerhin sorgte das für einige schöne Eiszapfen. Lesen Sie weitere Wetterbericht ›

Es geht vorwärts

Christian ist mit seiner Jahresendaktion schon fertig, mein aktuelles Bastelprojekt ist noch nicht ganz so weit. Aber immerhin, die Schubladenschienen sind inzwischen nachjustiert, was entgegen der ursprünglichen Befürchtungen doch nicht ganz so schlimm wurde wie erwartet. Heute Mittag konnte ich daher bereits die zweite Schicht „PU-Siegel“ auf das „Gehäuse“ aufbringen. Jetzt heißt’s erstmal zwei Tage warten, bis der Lack vollständig durchgetrocknet ist.

Geht doch!

Aufgrund einschlägiger Erfahrungen – man denke in der jüngeren Vergangenheit nur an die Einführung des ePersos – bin ich ja immer höchst skeptisch, wenn die beiden Welten „Staat“ bzw. „Behörden“ einerseits und „IT“ oder gar „Internet“ andererseits aufeinander prallen. Umso überraschter war ich, als in der vergangenen Woche etwas funktionierte, das ich so nicht erwartet hätte: Für ein neues Auto im Voraus online(!) ein Wunschkennzeichen reserviert und das dann auf der Zulassungsstelle dann auch tatsächlich so zugeteilt bekommen. Na also, geht doch! 🙂

Warum kann „Staat & IT“ nicht immer so problemlos funktionieren?