Feinstaubdaten in Cacti

In meinem vorherigen Blogbeitrag hatte ich ja von meiner Teilnahme am Feinstaub-Messnetzwerk Luftdaten.info berichtet. Die Firmware der Messstation ist dabei praktischerweise so gestaltet, dass man die aktuellen Messwerte nicht nur über Luftdaten.info, sondern auch über Mini-Homepage direkt vom Mikrocontroller abrufen kann. Lesen Sie weitere Feinstaubdaten in Cacti ›

Feinstaubmessung

Kürzlich bin ich über einen c’t-Web-Tipp auf ein Community-Projekt aufmerksam geworden, das aus naheliegenden Gründen 😉 seinen Ursprung in Stuttgart hat und sich der gemeinschaftlichen Messung von Feinstaubwerten widmet: Luftdaten.info. Auch wenn ich das Glück habe, nicht am Neckartor wohnen zu müssen, sondern eher ländlich wohne, hat mich das Projekt spontan fasziniert. Da ja außerdem immer ’mal wieder behauptet wird, dass zum Beispiel auch die Landwirtschaft oder Silvesterfeuerwerke ganz erhebliche Feinstaubquellen sind, wollte ich dem nachgehen und habe mich zum Mitmachen entschieden. Lesen Sie weitere Feinstaubmessung ›

Produktfälschungen I

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin mir nicht sicher, ob das Folgende wirklich eine Produktfälschung oder doch echt ist – von daher wäre auch ein Fragezeichen im Titel nicht schlecht gewesen. Allerdings kommen hier doch einige Merkwürdigkeiten zusammen, die ich hier kurz beschreiben möchte. Stein des Anstoßes ist ein kleiner Besenaufsatz für das sogenannte „multi-star“ Wechselstiel-System von Wolf Gartengeräte. Inzwischen ist dieser Aufsatz, der offiziell „BW 25 M Winkelbesen“ heißt beziehungsweise hieß, nicht mehr auf der Homepage von Wolf geführt, scheint also nicht mehr im Programm zu sein. Eine Recherche bei Archive.org ergab, dass der Aufsatz von mindestens Februar 2011 bis Januar 2017 auf der Wolf-Homepage gelistet war. Obwohl der Artikel also anscheinend nicht mehr offiziell im Wolf-Programm geführt wird, findet man ihn noch bei erstaunlich vielen Onlinehändlern, etwa bei Amazon oder auf eBay, teilweise auch in (angeblich) erheblichen noch vorrätigen Stückzahlen. Das ist für mich bereits die erste Merkwürdigkeit. Lesen Sie weitere Produktfälschungen I ›

Generationenwechsel

Seit rund 20 Jahren hatte das Haus meiner Eltern einen ISDN-Telefonanschluss, Damals™ lief sogar mein erster Internetzugang darüber. (Der Internetzugang war auch der Anlass, von einem normalen Telefon-Anschluss zu ISDN zu wechseln: das Surfen im Netz sollte nicht das Telefon stilllegen. Außerdem erleichterte ein hausinterner S0-Bus die Verkabelung.) Heute nun ist auch diese Ära zu Ende gegangen: Im Zuge der Generalumstellung der Telekom hin zu ausschließlich VoIP-Anschlüssen war nun auch dieser Anschluss an der Reihe.

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Marshmallow

Zu meiner eigenen Verblüffung bot mir gestern mein Samsung Galaxy S5 Mini rund ein Jahr nach dem Update auf Lollipop ein Update auf Android 6.0.1 a.k.a. „Marshmallow“ an. Gut zu wissen, dass sich Samsung auch bei älteren Smartphones (aktuell ist im Moment bereits die S7-Generation) zumindest ansatzweise um eine Update-Versorgung kümmert. 🙂

Designmäßig scheint das Pendel übrigens bereits jetzt schon wieder in die andere Richtung zu schwingen: Googles arg minimalistisches und eher grobschlächtiges „Material Design“, das ich noch bei Lollipop kritisiert hatte, wird jetzt zumindest in der Samsung-eigenen „TouchWiz“-Oberfläche durch quietschbunte und eher verspielte Icons abgelöst. 😉

Update 09.03.2017: Leider lief beim Update doch nicht alles uneingeschränkt glatt. Seit dem Update verschluckt das Telefon regelmäßig App-Sounds ganz oder teilweise – grob geschätzt in 25% aller Fälle. 🙁

INN-Monitoring mit Cacti

Neben meinem hobbymäßigen Interesse für Computer habe ich, nicht zuletzt berufsbedingt, einen Faible für Zahlen, Statistik und dergleichen. Daher setze ich auf meinem Heimserver auch die Monitoring-Suite Cacti ein, um eine Vielzahl von Parametern sowohl auf dem Server als auch im LAN zu überwachen. An Serverdiensten überwache dabei aktuell bereits Apache, Bind und MySQL. Da auf dem Server – neben diversen weiteren Diensten – auch der Newsserver INN2 läuft, liegt es natürlich nahe, auch diesen via Cacti im Auge zu behalten. Leider konnte ich dafür keine fertige Lösung finden, also war Selbstbau angesagt. Lesen Sie weitere INN-Monitoring mit Cacti ›

Verpackungskünstler VI

Verpackungskünstler, die bei eBay verkaufte Modelle zum Postversand nur notdürftig in ein bisschen Papier einwickeln, sind inzwischen für mich leider nichts Neues mehr. Dieser Verpackungskünstler hier bekommt aber Extra-Punkte, weil er das Paket zusätzlich zu dem Geschenk(!)-Papier, in das er es eingewickelt hat, noch komplett mit Paketband umklebt hat. 🙂 Lesen Sie weitere Verpackungskünstler VI ›

Spaß mit Sixt

Zur folgenden Geschichte muss ich kurz erklären, dass sich bei meinem aktuellen Arbeitgeber Mietwägen als Mittel der Wahl für Dienstreisen eingebürgert haben. Diese werden im Regelfall mit entsprechenden Großkunden-Konditionen (u.a. immer mit Navigationssystem) als „Passat-Klasse“ bei Sixt gebucht. Im Normalfall klappt das auch sehr gut, immer mal wieder gibt es statt des bestellen VW Passats auch mal ein kostenloses Upgrade in Form eines Mercedes‘, Audis oder BMWs. Diese Woche hingegen ging es bei mir gründlich schief. Lesen Sie weitere Spaß mit Sixt ›

Server-Archäologie

In einem früheren Blog-Eintrag hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass einer meiner früheren Heimserver ein Via C3 war. (Genau genommen war das bereits der zweite Heimserver, der erste war ein Pentium mit 166 MHz.) Ebenfalls erwähnt hatte ich, dass ich mir dieses System durch eigene Dummheit zerschossen hatte. Um genau zu sein, hatte ich aufgrund von Schusseligkeit /etc/ komplett gelöscht. Da es mir damals auf die Schnelle nicht gelingen wollte, dieses System zu reparieren, hatte ich kurzerhand das dritte Heimserver-System (Dual-P3) aus vorhandenen Resten zusammengeschustert und neu installiert. Einen Großteil der Nutzerdaten des zweiten Systems, insbesondere die E-Mail-Archive, konnte ich damals glücklicherweise dadurch retten, dass ich die Festplatte des zweiten Systems in das dritte einbaute und die Daten einfach kopierte. Bei den MySQL-Datenbanken funktionierte das aber leider nur bei Datenbanken im MyISAM-Tabellenformat. Die Dateien, welche die Datenbanken im InnoDB-Tabellenformat enthielten, ließen sich danach nicht mehr öffnen. Lesen Sie weitere Server-Archäologie ›