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	<title>Hirnfasching.de &#187; Fotografie</title>
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		<title>Blitz-Funk-Blitz</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 10:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzpolo]]></category>
		<category><![CDATA[Yongnuo RF-602]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich gebe zu, der Titel ist dämlich. Aber etwas besseres ist mir nicht eingefallen. Vor einiger Zeit hatte ich bereits darüber berichtet, daß ich mir chinesische Blitz-Funkauslöser YongNuo RF-602 zum Testen ausgeliehen hatte. Schlußendlich überwogen die finanziellen Vorteile für mich doch die technischen Nachteile, so daß ich mir inzwischen selbst ein YongNuo-Set nebst drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich gebe zu, der Titel ist dämlich. Aber etwas besseres ist mir nicht eingefallen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich bereits darüber berichtet, daß ich mir chinesische Blitz-Funkauslöser <a title="Blogeintrag über die geliehenen YongNuos" href="http://hirnfasching.de/2009/12/27/blitzprodukte-ii-chinazuender-und-550ex/">YongNuo RF-602 zum Testen ausgeliehen</a> hatte. Schlußendlich überwogen die finanziellen Vorteile für mich doch die technischen Nachteile, so daß ich mir inzwischen selbst ein YongNuo-Set nebst drei gebrauchten Canon 550EX zugelegt habe.<span id="more-326"></span></p>
<p>Gestern war dann sozusagen ein Hardcore-Stresstest für zwei Empfänger und zwei 550EX angesagt: Anläßlich unseres <a title="Meldung über den Tag der offenen Tür" href="http://www.darmstadtnews.de/2010/06/22/volt-trifft-welt-tag-der-offenen-tuer-im-fachbereich-elektrotechnik-und-informationstechnik/">Tags der offenen Tür</a> haben wir wie üblichen – neben anderen Vorführungen – auch wieder unseren „Blitzpolo“ gezeigt: Gäste dürfen sich in ein Auto setzen, das dann einem Hochspannungsimpuls (gestern: Blitzstoßspannung bei -2 MV) ausgesetzt wird. Eine eindrucksvolle Demonstration des <a title="Wikipedia-Artikel über den Faradayschen Käfig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig">Faradayschen Käfigs</a>, die beim Publikum auch immer sehr gut ankommt.</p>
<p>Dabei machen wir immer auch Erinnerungsfotos für die Probanden. Um diese besser zu machen als in den Jahren zuvor, habe ich dieses Mal besagte Blitze mit Funkauslöser eingesetzt und sie auf dem Armaturenbrett des Autos montiert. Ich finde, das Ergebnis ist recht passabel:</p>
<div id="attachment_327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 167px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/06/Blitzpolo.jpg"><img class="size-medium wp-image-327" title="Blitzpolo" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/06/Blitzpolo-157x300.jpg" alt="Blitzpolo mit zwei funkgetriggerten Blitzen auf dem Armaturenbrett" width="157" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">„Blitzpolo“ mit zwei funkgetriggerten Blitzen auf dem Armaturenbrett</p></div>
<p style="text-align: left;"><em>(Die Gesichter sind auf dem Originalfoto natürlich scharf, ich habe sie hier nur zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte der Fotografierten verfremdet.)</em></p>
<p style="text-align: left;">Was mich dabei aber wirklich beeindruckt hat, ist die Unempfindlichkeit der Blitze und der Funkempfänger: Beide haben zusammen mit Probeschüssen am Freitag und Samstag locker 100 Einschläge „gesehen“, die sie klaglos weggesteckt haben. Alles in allem also definitiv ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Fotografen-Sonnenkalender</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 18:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Stunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine oder andere kommt beim Fotografieren ja schon mal in die Verlegenheit, wissen zu wollen (oder zu müssen), wo und in welcher Richtung an einem Ort der Sonnenauf- oder Untergang stattfindet. Sei es, weil er den Sonnenaufgang als Motiv haben will, oder weil er die Blaue Stunde ausnutzen will. Das kann man natürlich alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eine oder andere kommt beim Fotografieren ja schon mal in die Verlegenheit, wissen zu wollen (oder zu müssen), wo und in welcher Richtung an einem Ort der Sonnenauf- oder Untergang stattfindet. Sei es, weil er den Sonnenaufgang als Motiv haben will, oder weil er die <a title="Wikipedia-Artikel über die Blaue Stunde" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Stunde">Blaue Stunde</a> ausnutzen will. Das kann man natürlich alles irgendwie von Hand ausrechnen oder hoffen, daß es für den Wunschort zufällig eine passende Tabelle gibt. Das ist aber alles nicht das Wahre &#8211; deswegen fand ich es umso besser, als ich in <a title="Newsgroup de.rec.fotografie" href="news:de.rec.fotografie">drf</a> den Tip zum Programm „<a title="Homepage von TPE" href="http://stephentrainor.com/tools">The Photographer&#8217;s Ephemeris</a>“, kurz TPE, las: Das berechnet für einen beliebigen Ort auf der Erde, den man praktischerweise mittels einer Google-Maps-Karte auswählen kann, und für ein beliebiges Datum alles, was das Fotografenherz begehrt: Zeitpunkt und -Richtung von Sonnenauf- und Untergang, Mondauf- und Untergang sowie die Zeitpunkte der <a title="Wikipedia-Artikel über die Dämmerung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mmerung#D.C3.A4mmerungsphasen">zivilen und nautischen Dämmerung</a>.</p>
<p>Leider ist das Programm nur Englisch verfügbar und setzt zur Installation <a title="Homepage von Adobe Air" href="http://get.adobe.com/air/">Adobe Air</a> voraus. Von diesen Kleinigkeiten abgesehen halte ich das Programm für uneingeschränkt empfehlenswert. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Fahrsicherheitstraining</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Autofokus]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrsicherheitstraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Dienstag habe ich bzw. haben wir es endlich geschafft, mein bzw. unser Geburtstagsgeschenk einzulösen: Einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining. Das ganze fand statt als Intensivkurs im FSZ Rhein-Main des ADAC in Gründau. Mit von der Partie waren Matthias, Dominik und Christian. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Sache hat super Spaß gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Dienstag habe ich bzw. haben wir es endlich geschafft, mein bzw. unser Geburtstagsgeschenk einzulösen: Einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining. Das ganze fand statt als Intensivkurs im <a title="Homepage des FSZ Rhein-Main" href="http://www.fsz-rhein-main.de">FSZ Rhein-Main</a> des ADAC in Gründau. Mit von der Partie waren Matthias, Dominik und Christian. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Sache hat super Spaß gemacht und hilfreich fürs Autofahren war&#8217;s hoffentlich auch. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  <span id="more-314"></span></p>
<p>Die diversen Übungen und Aufgaben waren recht abwechslungsreich – los ging&#8217;s mit Slalomfahren, gefolgt vom richtigen Einstellen des Fahrersitzes. Bei einigen Teilnehmern bestand da in der Tat erheblicher Verbesserungsbedarf… <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Danach waren „einfache“ Vollbremsungen, sowohl auf Asphalt, als auch auf einer Gleitfläche und einer Mischung daraus dran.</p>
<p>Im Anschluß daran ging&#8217;s dann richtig los, so wie man das vielleicht von Werbebroschüren kennt: Wasserhindernissen ausweichen, sowohl ohne als auch mit Bremsen. Gerade bei letzterem hatte ich als einziger Teilnehmer mit einem Auto ohne ABS besonders viel zu tun.</p>
<div id="attachment_311" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST01.jpg"><img class="size-medium wp-image-311" title="Fahrsicherheitstraining" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST01-300x166.jpg" alt="Fahrsicherheitstraining" width="300" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Ausweichen vor einem Wasserhindernis…</p></div>
<div id="attachment_312" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST02.jpg"><img class="size-medium wp-image-312" title="Fahrsicherheitstraining" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST02-300x182.jpg" alt="Fahrsicherheitstraining" width="300" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">…und anschließend das Ausfahrttor treffen.</p></div>
<div id="attachment_313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST03.jpg"><img class="size-medium wp-image-313" title="Fahrsicherheitstraining" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST03-300x201.jpg" alt="Fahrsicherheitstraining" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Voll daneben…</p></div>
<p>Danach ging&#8217;s auf eine Kreisbahn, wo wir die Stabilität und Lenkverhalten unserer Autos testen konnten, auch beim Bremsen in der Kurve und das „Einfangen“ bei Über- oder Untersteuern.</p>
<div id="attachment_315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST04.jpg"><img class="size-medium wp-image-315" title="Kreisbahn" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST04-300x199.jpg" alt="Kreisbahn" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kreisbahn (Foto: Matthias S.)</p></div>
<div id="attachment_317" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST05.jpg"><img class="size-medium wp-image-317" title="Kreisbahn" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST05-300x199.jpg" alt="Kreisbahn" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kreisbahn (Foto: Matthias S.)</p></div>
<div id="attachment_318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST06.jpg"><img class="size-medium wp-image-318" title="Kreisbahn" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST06-300x158.jpg" alt="Kreisbahn" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Kreisbahn</p></div>
<p>Zum Abschluß gab&#8217;s dann sozusagen als Höhepunkt noch die „Dynamikplatte“ mit der das Fahrzeug gezielt ins Schleudern gebracht wird und wieder stabilisiert werden muß. Die gewünschte Fahrtrichtung auf den Fotos ist übrigens nach links, längs der Gleitfläche. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST07.jpg"><img class="size-medium wp-image-319" title="Schleudern" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST07-300x181.jpg" alt="Schleudern" width="300" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Schleudern</p></div>
<div id="attachment_320" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST08.jpg"><img class="size-medium wp-image-320" title="Schleudern" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST08-300x192.jpg" alt="Schleudern" width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Schleudern</p></div>
<p>&lt;Insiderwitz&gt;Und da weder Waschbären noch Biber unterwegs waren, konnten wir nach Ende des Trainings gemütlich über die Autobahn nach Hause segeln&lt;/Insiderwitz&gt; und den Tag passend dazu im <a title="Homepage des Racinghouse" href="http://www.racinghouse.de">Racinghouse</a> ausklingen lassen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachsatz: Aber nicht nur im Bezug aufs Autofahren war der Tag lehrreich, sondern auch im Bezug aufs Fotografieren: Ich habe nämlich gemerkt, daß der Autofokus der 1D Mark II doch relativ empfindlich ist und sich von kleineren Störungen aus dem Konzept bringen läßt – so wie hier von den kleinen Wassertröpfchen in der Luft zwischen Fotograf und eigentlichem Motiv</p>
<div id="attachment_321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST09.jpg"><img class="size-medium wp-image-321" title="Fehlfokus" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/05/FST09-300x199.jpg" alt="Abgelenkter Autofokus" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Abgelenkter Autofokus (Foto: Matthias S.)</p></div>
<p>Die 1D Mark IV soll in diesem Punkt ja besser sein…</p>
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		<title>Fotografie als Leistungssport</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 19:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Christian letzte Woche zum Kletten in Frankreich war, habe ich mich diese Woche auf andere Weise sportlich betätigt &#8211; durch (Halb-)Marathon-Laufen und einarmiges Gewichtestemmen. Das geschah dergestalt, daß in dieser Woche in München wieder die Bauma stattfindet, die weltgrößte Baumaschinenmesse. Klar, daß ich dort – wie auch schon in den Jahren 2001, 2004 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Christian letzte Woche <a title="Christians Blogeintrag über Bleau" href="http://www.saweso.com/2010/04/20/apres-bleau-cest-avant-bleau/">zum Kletten in Frankreich</a> war, habe ich mich diese Woche auf andere Weise sportlich betätigt &#8211; durch (Halb-)Marathon-Laufen und einarmiges Gewichtestemmen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/04/bauma2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-297" title="bauma2010" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/04/bauma2010-300x171.jpg" alt="Fotografieren auf der Bauma" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Fotografieren auf der Bauma</p></div>
<p>Das geschah dergestalt, daß in dieser Woche in München wieder die <a title="Bauma-Homepage" href="http://www.bauma.de">Bauma</a> stattfindet, die weltgrößte Baumaschinenmesse. Klar, daß ich dort – wie auch schon in den Jahren 2001, 2004 und 2007 – hin mußte. Traditionell mache ich das am Eröffnungsmontag und seit 2007 auch dienstags, weil es sonst nicht mehr möglich ist, sich alles anzuschauen.<span id="more-298"></span></p>
<p>Neben knapp 2500 Fotos bin ich aber auch um einige Erfahrungen und Erkenntnisse reicher wieder nach Hause gekommen:</p>
<ol>
<li>Fotografisch gesehen kann man Standard- oder gar Telezooms eigentlich direkt vergessen, entsprechend war auch das 17-40mm praktisch permanent auf der Kamera. (Und die Handvoll Bilder, die nicht damit entstanden sind, wären entweder notfalls verzichtbar gewesen oder man hätte sie eventuell auch anderweitig hinbekommen können.<br />
Das ist im übrigen nicht nur der schieren Größe der Exponante geschuldet, sondern auch der Tatsache, daß man gar nicht so nah an die Exponate rangehen kann, als daß irgendeine Doofnase <em>nicht</em> noch die Möglichkeit fände, sich zwischen Fotograf und Objekt der Fotobegierde zu mogeln und dann dort vorzugsweise auch noch wie angewurzelt stehen zu bleiben. Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt:</li>
<li>Für die nächste Bauma 2013 werde ich wohl einen Preis für eben jene besonders lästigen Messebesucher vergeben. Ich dachte dabei so an ein bis zwei Pfund Eisenschrott, zu überreichen durch gezieltes An-den-Kopf-werfen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und damit ich nicht dutzende Exemplare dieses Preises mit mir herumschleppen muß, werde ich es als Wanderpokal ausloben.</li>
<li>Apropos „Schleppen“, das ist auch so ein Problem: Meine aktuelle Fotoausrüstung trage ich derzeit in einer von Christian „geerbten“ Schultertasche <a title="Tamrac Pro 8 bei Taschenfreak.de" href="http://taschenfreak.de/TASCHEN/TAMRAC/Pro8-5608/index.htm">Tamrac Pro 8</a> herum. Grundsätzlich ist das eine feine Sache und ich schätze die Möglichkeit, zum Objektivwechseln usw. schnell an alles heranzukommen. (Im Gegensatz zum Fotorucksack, in dem ich meine alte Analogausrüstung trug und trage.) Allerdings drückt die volle Tasche, wenn man sie 10+ Stunden am Tag herumträgt, doch gewaltig auf die Schulter – und ein ebenfalls zu tragender Rucksack für Tagesproviant und dergleichen macht die Sache nicht besser.<br />
Das Ergebnis waren heftige Schulterschmerzen an beiden Abenden, weswegen ich mir ernsthaft Gedanken über alternative Tragesysteme mache. Vielleicht ein <a title="Produkthomepage zum Think Tank Rotation 360" href="http://www.thinktankphoto.com/products/rotation360-backpack.aspx">Thinktank Rotation360</a>? Wirkt auf mich etwas klein, insbesondere das „Rotationsfach“. Oder ein <a title="Produkthomepage zum LowePro Street &amp; Field System" href="http://www.lowepro-deutschland.de/produkte/index.php?article_id=293&amp;clang=0&amp;goback=86">LowePro Street &amp; Field Koppeltragesystem</a>? Da scheint man keine Rucksacktasche anbringen zu können und außerdem sähe damit wohl aus, als ob ich vom <abbr title="Sondereinsatzkommando">SEK</abbr> käme. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Außerdem mußte ich feststellen, daß man sich auch mit eigentlich gut eingelaufenen, bequemen Schuhen massive Blasen an den Füßen holen kann. Möglicherweise liegt das aber auch daran, daß <a title="Blogeintrag über den GPS-Datenlogger" href="http://hirnfasching.de/2009/08/16/erfahrungsbericht-royaltek-rgm-3800/">mein GPS-Datenlogger</a> der Meinung ist, daß in den beiden Tagen auf der Messe zusammen etwa 55 bis 60 km zurückgelegt habe.</li>
<li>Und dennoch waren die zwei Tage eigentlich zu kurz, ich konnte mir längst nicht alles ansehen. (Und der steigende Zeitdruck setzte auch meiner Geduld, auf freie „Schußlinien“ – siehe Punkt 1 – zu warten, enge Grenzen.) Obwohl sich die Messe gegenüber 2007 nicht nennenswert vergrößert hatte, frage ich mich gerade ernsthaft, wie es damals geschafft habe, mir in zwei Tagen alles anzusehen. (Und mit meiner damaligen Canon G1 mit gerade mal 34–102 mm kleinbildäquivalenter Brennweite brauchbare Bilder zu produzieren…)<br />
Also werden es 2013 wohl drei oder gar vier Tage werden müssen.</li>
</ol>
<p>Nun aber genug gejammert, denn das würde dem Spaß, dem die ganze Sache mal wieder gemacht hat, beileibe nicht gerecht. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Und sogar die Bahn, der ich angesichts des montags und dienstags noch akuten des Aschewolken-Flugverbots geschuldeten Reisechaos jede Schlechtigkeit zugetraut hätte, hat einwandfrei mitgespielt und mir die problemose und komfortable ICE-An- und Abreise nach München ermöglicht. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum wir nicht mehr sehen können</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/02/21/warum-wir-nicht-mehr-sehen-koennen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[ClearType]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel einen Sonnenuntergang sieht und ihn schön findet oder wie man ein interessantes Fotomotiv sieht. Nein, es geht mir um bewußtes Sehen in dem Sinn, daß man rein technische Bildqualität beziehungsweise deren Abwesenheit erkennt. Denn das ist eine Fähigkeit, die anscheinend heutzutage vielen leider fehlt. Warum das so ist, darüber habe ich mir meine Gedanken gemacht. <span id="more-289"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auslöser dafür, wieder intensiver über diese Problematik nachzudenken, war eine Usenet-Diskussion, die sich um das Für und Wider von <a title="Wikipedia-Artikel über ClearType" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cleartype">ClearType</a> drehte, einer Technologie, welche die Schriftdarstellung insbesondere auf TFT-Displays verbessern soll. Dabei werden am Rand von Schriften als eine Art modifiziertes <a title="Wikipedia-Artikel über Anti-Aliasing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_%28Computergrafik%29">Antialiasing</a> die sogenannten RGB-<a title="Wikipedia-Artikel über Subpixel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subpixel">Subpixel</a> getrennt angesteuert, um so die wahrgenommene Auflösung und damit die Schärfe der Schriftdarstellung zu erhöhen. Das Problem dabei: es entstehen Farbsäume an den einzelnen Buchstaben, die den Text zumindest unter bestimmten Umständen deutlich matschiger aussehen lassen und die, gehässig formuliert, schlicht einen Bildfehler namens <a title="Wikipedia-Artikel über Chromatische Aberration" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Aberration">Chromatische Aberration</a> darstellen. Erschreckt hat mich bei dieser Diskussion, wie vehement diese Technik von einigen Diskutanten verteidigt wurde und zum Beleg auch noch Screenshots gepostet wurden, bei deren Anblick die Schrift vor lauter Farbsäumen vor meinen Augen flimmerte und mir beinahe übel wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">So kam ich auf die Frage, wie es dazu kommen kann, daß solche eklatanten Bildfehler als toll und sogar als Verbesserung gegenüber eines gestochen scharfen Schriftbildes ohne ClearType – und bei kleinen Schriften auch ohne Antialiasing – empfunden werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: meiner Meinung nach gibt es mehrere Ursachen, die sich aber alle unter dem Stichwort „Abstumpfung“ zusammenfassen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein ganz prägnantes Beispiel dafür sind billige Digitalkameras. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich habe absolut nichts gegen Digitalkameras, auch nicht per se gegen billige. Das Problem liegt im Umgang damit: Von breiten Bevölkerungsschichten werden solche Kameras schlicht danach gekauft, welches Modell am billigsten ist, auch werbewirksam hohe Megapixel-Zahlen mögen eine Rolle spielen. Doch genau diese Kombination aus niedrigem Preis und vielen Pixeln führt zu Kameras mit Sensoren, die bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen anfangen, starkes Rauschen zu produzieren. Da solche Kameras dann oft auch noch mit lichtschwachen (weil ebenfalls billigen) Objektive ausgestattet sind, drehen die Automatiken  in den Kameras (ich behaupte, daß nur eine Minderheit an Kamerabenutzern sich mit den absoluten Grundlagen der Fotografie wie Belichtungszeit und Blende auseinandersetzt und der große Rest die Vollautomatiken der Kameras benutzt – schließlich hat die Werbung ja automatisch schöne Bilder versprochen) die Sensorempfindlichkeit nach oben, was für noch stärkeres Rauschen sorgt. Hilfsweise, bei gezündetem Blitz in einer Kompaktkamera, zu einer grotesken Lichtverteilung im Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Resultat erhält man also riesige Mengen an schlechten, weil verrauschten Bildern, die aber über kurz oder lang als normal hingenommen werden, weil man sich einerseits irgendwie daran gewöhnt hat, andererseits der Nachbar, Freund, Arbeitskollege oder sonstwer mit seiner Kompaktkamera ja auch die selbe Bild-„Qualität“ erhält.</p>
<p style="text-align: justify;">Den gleichen Effekt, nur noch wesentlich stärker, rufen die inzwischen allgegenwärtigen „Foto“-Handys hervor. Ich gebe zwar zu, daß es inzwischen vereinzelt Modelle gibt, die eine für gelegentliche Schnappschüsse akzeptable Bildqualität liefern, jedoch habe ich schon genügend Bilder aus Handys – die aus meinem eigenen Siemens M75 eingeschlossen – gesehen, die wirklich extrem schlecht waren. Um beim Beispiel M75 zu bleiben: Das produziert einen brutalen Cyan-Stich in den Bildern, hat einen übel eingeschränkten <a title="Wikipedia-Artikel über Dynamikumfang u.a. in Bildern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamikumfang">Dynamikumfang</a> und ist derart unscharf, daß man Mühe hat, die etwas kleiner geschriebenen technischen Daten zu entziffern, wenn man beim Saturn einen A3-Preis- und Infoaufsteller formatfüllend fotografiert hat. Getoppt wird das dann höchstens noch von Handy-Videos, wo dann zur schlechten Standbildqualität noch bildfüllende Kompressionsartefakte und nutzerverschuldet hochseeverdächtiges Kamerawackeln hinzukommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderes Beispiel sind die Flachbildfernseher, die hierzulande besonders zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen. Doch insbesondere zur damaligen Zeit brachten diese Fernseher zwei eklatante Nachteile mit sich: Abgesehen von Blu-ray und HD-DVD (die auch noch selten, weil teuer, waren) war an Bildquellen in HD-Auflösung noch nicht zu denken. Da aber die <a title="Wikipedia-Artikel über TFTs" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkristallbildschirm">Panels</a> in den Geräten bereits HD-Auflösung hatten, mußte jegliches Bildmaterial vom Fernseher in der Auflösung hochgerechnet werden, was zur damaligen Zeit weitgehend mehr schlecht als recht gelang. Die Folge war eine schon an sich maue Bildqualität. Erschwerend kam noch hinzu, daß Flachbildfernseher grundsätzlich eine Anzeigefläche im Seitenverhältnis 16:9 haben, Mitte der 2000er Jahre der weitaus größte Teil an Fernsehsendungen (wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt, sogar die Übertragungen der genannten Fußball-WM) noch im Format 4:3 ausgestrahlt wurde. Aus Gründen die ich bis heute nicht wirklich verstehe (wahrscheinlich, weil ein entsprechend seitenrichtiges 4:3-Bild auf den eigentlich großen 16:9-Bildschirm doch recht bescheiden wirkt), war – und ist es in entsprechenden Fällen auch heute noch – bei der Mehrheit der Fernsehnutzer Usus, sich 4:3-Material auf einem 16:9-Bildschirm dergestalt anzuschauen, daß das Bild vom Fernseher in die Breite gezerrt wird. Gerne auch in der verschärften Version mit ungleichmäßiger Verzerrung (wenig in der Bildmitte, stark am linken und rechten Bildrand).</p>
<p style="text-align: justify;">Das Resultat ist, ich schrieb es bereits, ein verzerrtes Bild, also ein grober Bildfehler. Auch hier konnte ich nirgends Widerspruch dagegen entdecken, im Gegenteil: Sogar mein Fernsehhändler behauptete damals, darauf angesprochen, „da gewöhne man sich daran“. Hätte er nur wenige Jahre zuvor versucht, seinen Kunden einen Röhrenfernseher mit derartigen Bildfehlern zu verkaufen, hätte man ihm die Ware wohl rechts und links um die Ohren gehauen. Auch hier kann ich mir die Akzeptanz der Fehler nur so erklären, daß durch das massenweise Sehen beziehungsweise Sehenmüssen eine Abstumpfung dagegen stattgefunden hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nun zum eingangs erwähnten ClearType zurückzukommen, so fehlt mir etwas die Erklärung, warum das als toll empfunden wird. Möglicherweise saßen viele Computernutzer früher vor Röhrenmonitoren mit unscharfem Bild und schlechter <a title="Wikipedia-Artikel über Konvergenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konvergenz_%28Bildschirm%29">Konvergenz</a>, so daß sie vom naturgemäß scharfen Bild von LC-Displays überrascht waren und sich den alten Bildeindruck zurückwünschten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend kann man also sagen, daß ich hinter dem ganzen Problem eine Spirale von technisch immer minderwertiger werdender Massenware und dagegen durch Gewöhnung abstumpfende Konsumenten vermute. Und ich fürchte, daß – von einigen wenigen <a title="Blogeintrag über die Vorstellung der Canon G11" href="http://hirnfasching.de/2009/08/19/zwei-schritte-in-die-richtige-richtung/">Lichtblicken</a> abgesehen – sich diese Spirale auch zukünftig weiter nach unten drehen wird. Und das eher schneller als langsamer…</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Mehr Licht!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Baggersession hatte ich&#8217;s bei Christian miterlebt, vergangene Woche erging&#8217;s mir nicht besser: Ich hatte zum Fotografieren viel zu wenig steuerbares Licht in Form von Blitzen. Daher fühlte ich mich auch an die angeblich letzten Worte von Goethe erinnert, die ja auch „Mehr Licht!“ gewesen sein sollen. Gekommen ist das Ganze so: Arbeitskollege Max [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der <a title="Blogeintrag zur Bagger-Blitz-Fotosession" href="http://hirnfasching.de/2009/05/03/warum-drei-blitze/">Baggersession</a> hatte ich&#8217;s bei Christian miterlebt, vergangene Woche erging&#8217;s mir nicht besser: Ich hatte zum Fotografieren viel zu wenig steuerbares Licht in Form von Blitzen. Daher fühlte ich mich auch an die angeblich letzten Worte von Goethe erinnert, die ja auch „Mehr Licht!“ gewesen sein sollen. Gekommen ist das Ganze so: <span id="more-288"></span></p>
<p>Arbeitskollege Max hatte in den vergangenen Wochen und Monaten einen sogenannten Langwellenkreis als elektrische Prüfanlage konzipiert und zusammen mit Werkstattmitarbeiter Steffen aufgebaut. Nach Fertigstellung kam dann mir die Aufgabe zu, die Anlage fotografisch ins rechte Licht rücken zu dürfen (oder „müssen“ – je nach Perspektive <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Neben einigen „banalen“ Übersichtsbildern hatte ich unter anderem auch noch die Idee zu einem bestimmten Bild im Kopf, dessen Umsetzung aber mangels geeignetem Licht doch etwas in die Hose ging.</p>
<div id="attachment_287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/Langwellenkreis.jpg"><img class="size-medium wp-image-287" title="Langwellenkreis" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/Langwellenkreis-300x187.jpg" alt="Langwellenkreis" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Langwellenkreis</p></div>
<p>Eigentlich hätte für obiges Bild <em>in</em> die Anlage mindestens ein Blitz gehört, um die hintere Spulenreihe zu erhellen, sowie links außerhalb des Bildes mehrere Blitze, um die Anlage halbwegs gleichmäßig auszuleuchten. Mit mehr Blitzleistung hätte man auch die Blende weiter schließen können, damit auch die Anlage scharf abgebildet wird, sowie das wirklich eklige Quecksilberdampflicht in unserer Halle „wegblasen“ können und bei der Gelegenheit auch gleich noch das überstrahlte Fenster im Hintergrund in den Griff bekommen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' /> </p>
<p>„Hätte, könnte, sollte“ brachte mich dann aber auch nicht weiter und ich mußte mit dem, was ich hatte auskommen, nämlich einem einzelnen 580EX II links oben am langen Arm, was das Verlängerungskabel OC-E3 eben hergab. Das Ergebnis stellt mich eigentlich nicht so recht zufrieden (an dieser Stelle ist es wohl unnötig zu erwähnen ist, daß eine Wiederholung des Fotos natürlich nicht möglich ist, da die Anlage bereits wieder abgebaut und verkauft wurde <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  ), geblieben ist aber die Erkenntnis, daß ich definitiv mehr Blitze und passende Funkauslöser brauche.</p>
<p>PS: Und wenn Christian und Sascha mehr Zeit hätten, wären jetzt auch die Farbfilterfolien fertig – dann hätte der Blitz nicht auch noch so einen fiesen Farbstich produziert. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Streichholz-Extrem-Makro</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/02/09/streichholz-extrem-makro/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Streichholz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich hier ja bereits über den Einsatz meines Lupenobjektives an der 1D berichtet. Da die damit entstandenen Bilder „dienstlich“ motiviert waren und vertraulich sind, kann ich sie hier jedoch leider nicht zeigen. Deswegen habe ich mir heute mal ein Streichholz geschnappt und das als Testobjekt für die „Extrem-Makrofoto-Kombination“ verwendet. Zunächst nochmal kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich hier ja bereits über den <a title="Früherer Blogeintrag über Balgen und Lupenobjektiv" href="http://hirnfasching.de/2010/01/31/um-einen-halben-zentimeter/">Einsatz meines Lupenobjektives</a> an der 1D berichtet. Da die damit entstandenen Bilder „dienstlich“ motiviert waren und vertraulich sind, kann ich sie hier jedoch leider nicht zeigen. Deswegen habe ich mir heute mal ein Streichholz geschnappt und das als Testobjekt für die „Extrem-Makrofoto-Kombination“ verwendet. <span id="more-274"></span></p>
<p>Zunächst nochmal kurz zur verwendeten Ausrüstung:</p>
<ol>
<li>Ein sogenanntes Lupenobjektiv <a title="Infoseite über Canon Macro-Equipment" href="http://www.mir.com.my/rb/photography/companies/canon/fdresources/fdlenses/fdmacro/2035macro.htm">Canon 3,5/20mm</a>. Dieses Objektiv hat nichts mit einem herkömmlichen 20-mm-Objektiv gemeinsam, sondern ist speziell für den Anwendungsbereich „Makro“ entwickelt worden. Das wird unter anderem dadurch deutlich, daß es keine eigene Fokussiermechanik besitzt, sondern zum Beispiel durch ein <a title="Wikipedia-Artikel über Balgengeräte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Balgenger%C3%A4t">Balgengerät</a> fokussiert werden muß.</li>
<li>Ein Balgengerät „Canon Auto Bellows“. Der stammt noch aus der Canon-<a title="Wikipedia-Artikel über das Canon FD-Bajonett" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Canon_FD-Bajonett">FD</a>-Zeit und ist mit entsprechenden Bajonetten vorne und hinten ausgerüstet.<br />
(„Auto“, weil er in Kombination mit einem passenden Doppel-Drahtauslöser eine Steuerung der mechanischen Springblende angesetzter Objektive ermöglicht.)<br />
Canon gibt für die Kombination aus Auto Bellows, Lupenobjektiv 3,5/20mm und einer FD-Kleinbildkamera eine Vergrößerung von 3,92-fach (bei minimalem Balgenauszug) bis 10,72-fach (bei maximalem Balgenauszug, entspricht minimalem Auszug +137 mm) an. Da jedoch der in meinem Fall nötige Bajonett-Adapter „FD-EOS Macro Lens Mount Converter“ wie ein kurzer Zwischenring – also auszugsvergrößernd – wirkt und zudem die Kamera einen <a title="Wikipedia-Artikel zu Formatfaktor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor">Formatfaktor</a> von 1,3 hat, liegt die „gefühlte“ Vergrößerung bezogen auf Kleinbild eher im Bereich von 5× – 14×.</li>
<li>Wie bereits erwähnt, als Kamera diente meine Canon EOS 1D Mark II nebst nötigem Canon Bajonett-Adapter.</li>
</ol>
<p>Die folgenden Bilder sind unbearbeitet – vor allem unbeschnitten – mit Ausnahme der folgenden Arbeitsschritte:</p>
<ul>
<li>Wegstempeln von hartnäckigem Schmutz auf dem Sensor (gerade bei den kleinen hier verwendeten Blendenwerten sieht man den halt leider extrem deutlich im fertigen Bild) sowie eines offensichtlichen Pixelfehlers ( <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  ) im Sensor.</li>
<li>Verkleinern auf 800 Pixel horizontale „Kantenlänge“.</li>
<li>Nachschärfen, um die Unschärfe durch das Verkleinern auszugleichen.</li>
</ul>
<p>Zum Vergleich erstmal ein Bild mit dem Canon EF 2,8/24-70mm <span style="color: #ff0000;">L</span> USM an der Nahgrenze bei <em>f</em> = 70 mm, das entspricht laut Canon einem Abbildungsmaßstab von 0,29:</p>
<div id="attachment_275" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_24-70.jpg"><img class="size-medium wp-image-275" title="EF 2,8/24-70mm L USM" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_24-70-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">EF 2,8/24-70mm L USM</p></div>
<p>Nun zwei Bilder mit den Lupenobjektiv 3,5/20mm bei minimalem Balgenauszug, einmal mit Blende f/3,5 und einmal mit Blende f/22. Bereits hier fällt die extrem geringe Schärfentiefe auf – zur Erinnerung: Der Streichholzkopf ist ungefähr 3,5 mm dick.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_276" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_min_f3.5.jpg"><img class="size-medium wp-image-276 " title="Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/3,5 (minimaler Balgenauszug)" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_min_f3.5-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/3,5 (minimaler Balgenauszug)</p></div>
<div id="attachment_277" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_min_f22.jpg"><img class="size-medium wp-image-277" title="Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/22 (minimaler Balgenauszug)" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_min_f22-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/22 (minimaler Balgenauszug)</p></div>
<p style="text-align: left;">Und das ganze nochmal bei maximalem Balgenauszug:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_max_f3.5.jpg"><img class="size-medium wp-image-278" title="Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/3,5 (maximaler Balgenauszug)" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_max_f3.5-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/3,5 (maximaler Balgenauszug)</p></div>
<div id="attachment_279" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_max_f8.jpg"><img class="size-medium wp-image-279" title="Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/8 (maximaler Balgenauszug)" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_max_f8-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/8 (maximaler Balgenauszug)</p></div>
<div id="attachment_280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_max_f22.jpg"><img class="size-medium wp-image-280" title="Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/22 (maximaler Balgenauszug)" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_max_f22-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/22 (maximaler Balgenauszug)</p></div>
<p>Das letzte Bild mit Blende 22 ist übrigens <em>nicht</em> falsch fokussiert. Daß das Bild insgesamt so unscharf ist, liegt an der <a title="Wikipedia-Artikel über Beugungsunschärfe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beugungsunsch%C3%A4rfe">Beugungsunschärfe</a>, denn bedingt durch die starke Vergrößerung liegt die <a title="Wikipedia-Artikel über effektive Größen in der Fotografie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Effektive_Gr%C3%B6%C3%9Fen">effektive Blende</a> hier bei über f/250! Die Offenblende des Objektivs bei dieser Vergrößerung liegt entsprechend bereits über effektiv f/40, wodurch auch das Sucherbild entsprechend duster wird und die Fokussierung erschwert.</p>
<p>Und zum Schluß das ganze nochmal in der Übersicht:</p>
<div id="attachment_281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_uebersicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-281" title="Die drei Makrobilder im direkten Vergleich" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/makrotest_uebersicht-300x66.jpg" alt="" width="300" height="66" /></a><p class="wp-caption-text">Die drei Makrobilder im direkten Vergleich</p></div>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Um einen halben Zentimeter…</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 23:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Balgen]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>

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		<description><![CDATA[…vorbei ist auch daneben. Das kommt davon, wenn man eine große Kamera sein Eigen nennt. Aber der Reihe nach: Heute wollte ich ein paar Makroaufnahmen mit recht hohem Abbildungsmaßstab machen, dazu habe ich meinen alten Canon Auto Bellows nebst Canon-Lupenobjektiv 3,5/20mm hervorgekramt, den ich noch aus FD-Zeiten habe. Auch einen passenden Canon „FD-EOS Macro Lens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…vorbei ist auch daneben. Das kommt davon, wenn man eine große Kamera sein Eigen nennt. Aber der Reihe nach:</p>
<p>Heute wollte ich ein paar Makroaufnahmen mit recht hohem Abbildungsmaßstab machen, dazu habe ich meinen alten <a title="Infoseite über Canon Macro-Equipment" href="http://www.mir.com.my/rb/photography/companies/canon/fdresources/fdlenses/fdmacro/2035macro.htm">Canon Auto Bellows nebst Canon-Lupenobjektiv 3,5/20mm</a> hervorgekramt, den ich noch aus <a title="Wikipedia-Artikel über das Canon FD-Bajonett" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Canon_FD-Bajonett">FD</a>-Zeiten habe. Auch einen passenden Canon „FD-EOS Macro Lens Mount Converter“ hatte ich mir auch schon vor längerer Zeit besorgt; also war alles vorhanden, um die gewünschten Bilder mit der 1D digital machen zu können. <span id="more-265"></span><strong> </strong></p>
<div id="attachment_266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/01/balgen1.jpg"><img class="size-medium wp-image-266" title="Balgengerät an der EOS 1D" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/01/balgen1-300x197.jpg" alt="Balgengerät an der EOS 1D" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Balgengerät an der EOS 1D</p></div>
<p>Doof dabei war nur, daß damals bei Canon niemand daran gedacht hat, daß irgendwann in einer fernen Zukunft mal ein massives 1D-Gehäuse an den Balgen hängen würde. Die Standarten sind leider um ca. 5–10 mm zu kurz, wodurch das Gehäuse unten an die Verstellschiene anschlägt:</p>
<div id="attachment_267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/01/balgen2.jpg"><img class="size-medium wp-image-267" title="Zu wenig Platz" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/01/balgen2-300x226.jpg" alt="Zu wenig Platz" width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Zu wenig Platz</p></div>
<p>Dadurch kann man die hintere Standarte nicht wie gewohnt zu Fokusieren verwenden, sondern muß sich mit dem Verstellen der vorderen Standarte und dem Verschieben der kompletten Konstruktion auf dem unteren Schlitten begnügen. Das geht zwar auch, ist aber umständlicher.</p>
<p>Prinzipiell hat das auch funktioniert, jedoch war die Ausschußquote extrem hoch: Manuelles Fokusieren macht nur sehr begrenzten Spaß, wenn der Schärfentiefebereich nur Millimeterbruchteile „groß“ und das Sucherbild darüber hinaus sackdunkel ist (<a title="Wikipedia-Artikel über effektive Größen in der Fotografie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Effektive_Blende">effektive Blende</a> läßt grüßen…).</p>
<p>Im Gegenzug bin ich von den wenigen, ansatzweise brauchbaren Bildern ziemlich begeistert. Die Bildqualität ist top, Canon hat(te) mit den Lupenobjektiv 3,5/20mm echte Qualitätsarbeit abgeliefert. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Vorläufig enttäuscht</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[1D Mk4]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hatte Bryan Carnathan bereits den ersten Teil seines 1D-Mk4-Reviews gepostet, darunter High-ISO-Beispiele die nichts gutes erahnen ließen. Heute dann wurde ich auf einen Vergleichstest zwischen Canon EOS 1D Mark IV, EOS 5D Mark II und Nikon D3s aufmerksam (via), der Eindruck untermauerte: Die 1D4 liefert bei hohen ISO-Werten eine massiv schlechter Bildqualität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen hatte <a title="&quot;The Digital Picture&quot; von Bryan Carnathan" href="http://www.the-digital-picture.com/">Bryan Carnathan</a> bereits den ersten Teil seines <a title="Canon EOS 1D Mark 4 Review" href="http://www.the-digital-picture.com/Reviews/Canon-EOS-1D-Mark-IV-Digital-SLR-Camera-Review.aspx">1D-Mk4-Reviews</a> gepostet, darunter High-ISO-Beispiele die nichts gutes erahnen ließen. Heute dann wurde ich auf einen <a title="Test zwischen 5D2, 1D4 und 3Ds" href="http://www.neutralday.com/canon-eos-1d-mark-iv-vs-nikon-d3s-iso-comparison/">Vergleichstest</a> zwischen Canon EOS 1D Mark IV, EOS 5D Mark II und Nikon D3s aufmerksam (<a title="Blogeintrag bei Canonrumors.com" href="http://www.canonrumors.com/2010/01/nikon-d3s-vs-canon-1d-mark-iv-iso/">via</a>), der Eindruck untermauerte: Die 1D4 liefert bei hohen ISO-Werten eine massiv schlechter Bildqualität als die Nikon D3s. Wirklich überraschend kommt das allerdings nicht. Während sich die Nikon D3s mit moderaten 12 Megapixeln auf einem Vollformat-Sensor begnügt, sind bei der 1D Mark IV gleich 16 Megapixel – also 33% mehr – auf einen Sensor, der eine etwa um den Faktor 1,6 kleinere Fläche hat, gepfercht. Das ergibt eine um den Faktor 2,2(!) höhere Pixeldichte und da sowohl Nikon als auch Canon die Physik nicht wirklich außer Kraft setzen können (und auch in technologischer Hinsicht beide nur mit Wasser kochen), muß quasi zwangsläufig bei Canon die Bildqualität leiden. <span id="more-262"></span></p>
<p>Zumindest aus produktpolitischer Sicht (wenn auch nicht aus physikalischer) ist bei obigem Test auch erstaunlich, daß das eineinhalb Jahr alte Gehobene-Mittelklasse-Modell 5D Mark II bei der Bildqualität besser abschneidet – jedenfalls in den verfügbaren – als der aktuelle Profibolide. Auch die aus der <a title="Blogeintrag bei Canonrumors.com" href="http://www.canonrumors.com/2010/01/1ds-mark-iv/">Gerüchteküche herausbrodelnden 32 Megapixel</a> der möglichweise schon nächsten Monat kommenden EOS 1Ds Mark IV lassen da nichts gutes erahnen. Vor diesem Hintergrund verwundert es dann auch kaum noch, daß Canon die 5D2 mit dem alten Autofokus-System des Vorgängermodells „kastriert“ hat – es würden wohl zu viele Kunden zur billigeren 5D2 statt zur 1D-Serie greifen. Entsprechend bin ich auch selbst immer mehr von Canons Produktentwicklung enttäuscht und bedaure zunehmend, beim Einstieg in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras nicht doch zu Nikon gegriffen zu haben. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Probegeblitzt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe die ausgeliehenen Funkauslöser nebst 550EX mal dazu genutzt, um damit testweise das „Heimstudio“, in dem ich meine Modelle fotografiere, auszuleuchten. Bislang nutze ich dazu zwei Halogen-Baustrahler à 500 W, die indirekt an die weiße Decke leuchten, als Grundlicht sowie eine Schreibtischlampe mit 60-W-Halogenlampe als Aufheller. Das Einrichten war denkbar simpel: einfach je ein Blitzständerchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe die <a title="Blogeintrag über das geliehene Blitz-Equipment" href="http://hirnfasching.de/2009/12/27/blitzprodukte-ii-chinazuender-und-550ex/">ausgeliehenen Funkauslöser nebst 550EX</a> mal dazu genutzt, um damit testweise das „Heimstudio“, in dem ich <a title="Meine Modelle-Sammlung" href="http://baumaschinen-modelle.net/de/sammlung/">meine Modelle</a> fotografiere, auszuleuchten. Bislang nutze ich dazu zwei Halogen-Baustrahler à 500 W, die indirekt an die weiße Decke leuchten, als Grundlicht sowie eine Schreibtischlampe mit 60-W-Halogenlampe als Aufheller.</p>
<p>Das Einrichten war denkbar simpel: einfach je ein Blitzständerchen mit Gaffa an die herstehenden Regale geklebt, Blitz mit Funkauslöser reinstecken, Blitzkopf ausrichten, fertig. Nach kurzem „Einschießen“ paßte auch schon die Belichtung: ISO 200, Blende f/22 und beide Blitze jeweils auf 1/4 Leistung. Um die eigentliche Raumbeleuchtung in Form von Leuchtstoffröhren weitgehend auszublenden, habe ich einfach die Belichtungszeit auf 1/250 s reduziert. <span id="more-245"></span></p>
<p>Und ich muß sagen, das Konzept besitzt definitiv Charme: keine sperrigen Lampenstative, die im Weg herumstehen, kein Kabelsalat, dank der kurzen Belichtungszeit einfaches Freihand-Fotografieren… <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachteilig ist dabei aber, daß ich definitiv Lichtformer in Form von Softboxen oder Schirmen bräuchte (die dann evtl. doch wieder auf Stative müssten) und ich natürlich auch eine entsprechende Anzahl Blitze (so zwei bis vier zusätzlich zu meinem bereits vorhandenen) plus Funkauslöser erstmal beschaffen müsste. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' />  Denn so direkt, ohne „Weichmacher“ für das Licht, ist das Ergebnis definitiv noch nicht brauchbar. Die Schatten sind viel zu hart und den einen oder anderen Aufheller könnte das Bild auch noch vertragen:</p>
<div id="attachment_244" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/12/blitzbild.jpg"><img class="size-medium wp-image-244" title="Beispiel-Blitzbild" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/12/blitzbild-300x195.jpg" alt="Beispiel-Blitzbild" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel-Blitzbild</p></div>
<p>(Das Foto ist abgesehen von Drehen und leichtem Beschneiden sowie Verkleinern und leichtem Nachschärfen unbearbeitet.)</p>
<p>Und auch aus einer weiteren Richtung würde kostenintensives Ungemach drohen: Die 38 cm Naheinstellgrenze meines  2,8/24-70mm (bzw. 28 cm beim 4/17-40) sind zwar durchaus nicht schlecht, aber sicherlich will man mal für Details noch näher ran, was dann eigentlich in der Konsequenz „Makroobjektiv“ bedeutet.</p>
<p>Zusammenfassend kann ich sagen, daß das Konzept definitiv interessant ist, aber eben auch ein paar (Kosten-)Nachteile mit sich brächte. Bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch so bringt. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Update &#8211; Hier noch schnell zum Vergleich zu obigem Beispielbild das selbe Motiv, diesmal mit meiner aktuellen Dauerlicht-Beleuchtung:</em></p>
<div id="attachment_248" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/12/dauerlicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-248" title="Beispielmotiv im aktuellen Dauerlicht-Setup" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/12/dauerlicht-300x224.jpg" alt="Beispielmotiv im aktuellen Dauerlicht-Setup" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Beispielmotiv im aktuellen Dauerlicht-Setup</p></div>
<p style="text-align: center;">
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