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	<title>Hirnfasching.de &#187; Computer</title>
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		<title>Hitzeopfer, Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Webserver-Festplatte hat es in meinem Umkreis ein weiteres Hitzeopfer gegeben. Ich meine damit nicht die im ICE wegen ausgefallener Klimaanlage kollabierten Schüler (obwohl das eigentlich für mich als Bahn-Hasser es definitiv wert wäre, mich darüber aufzuregen). Nein, ich meine damit meinen schnöden Netzwerkswitch, der bei mir auf dem Dachboden montiert ist und dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Webserver-Festplatte hat es in meinem Umkreis ein weiteres Hitzeopfer gegeben. Ich meine damit nicht die <a title="Artikel bei Spiegel-Online über Hitzepannen bei der Bahn" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,705992,00.html">im ICE wegen ausgefallener Klimaanlage kollabierten Schüler</a> (obwohl das eigentlich für mich als Bahn-Hasser es definitiv wert wäre, mich darüber aufzuregen). Nein, ich meine damit meinen schnöden Netzwerkswitch, der bei mir auf dem Dachboden montiert ist und dessen Netzteil der Hitze gestern nicht mehr gewachsen war. Gottseidank hatte <a title="Anderls Blog" href="http://ak1301.de">Andreas</a> noch ein Reservegerät übrig, daß ich mir ausleihen konnte. Ich hoffe, daß es in absehbarer Zeit wieder kühler wird, bevor noch mehr IT über den Jordan geht…</p>
<p>Aber immerhin, die Sache hat ein Gutes: Das ist endlich die willkommene Ausrede, mir einen Gigabit-Switch zuzulegen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Server-Hitzschlag</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 20:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer und ich haben eins gemeinsam: wir mögen beide keine Hitze. Unter diesen Umständen ist es besonders ungünstig, daß die Server meines Arbeitgebers, für die ich nebenbei zuständig bin, in einem vollkommen unklimatisierten Raum im dritten Stock stehen. Das hat der Webserver am vergangenen Wochenende bei 30–35°C Außentemperatur bereits eindrucksvoll durch den Ausfall einer Festplatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Computer und ich haben eins gemeinsam: wir mögen beide keine Hitze. Unter diesen Umständen ist es besonders ungünstig, daß die Server meines Arbeitgebers, für die ich nebenbei zuständig bin, in einem vollkommen unklimatisierten Raum im dritten Stock stehen. Das hat der Webserver am vergangenen Wochenende bei 30–35°C Außentemperatur bereits eindrucksvoll durch den Ausfall einer Festplatte demonstriert. (RAID1 sei Dank war der Schaden auf eine vorübergehende Nichterreichbarkeit der Webseite begrenzt.) Denn gerade der Webserver, der in einer Pizzabox daherkommt und überdies relativ weit oben im Rack montiert ist, hat besonders mit der Hitze zu kämpfen.</p>
<p><span id="more-328"></span></p>
<p>Da der Wetterbericht für kommendes Wochenende und den Anfang nächster Woche Tageshöchstwerte für &gt;35°C angekündigt hat, und es heute Vormittag bereits wieder 30°C im Rack hatte, machte ich mir ernsthafte Sorgen, daß die Server das Wochenende nicht überleben. Klimaanlagen lassen sich – gerade im Sommer, welch Wunder – nicht von jetzt auf gleich beschaffen und gerade Monoblockgeräte, die vielleicht noch auf die Schnelle aufstellbar gewesen wären, sollen laut mehrheitlicher Aussage nichts taugen.</p>
<p>Meinen Vorschlag, die Server vorsichtshalber übers Wochenende herunterzufahren, wurde von der Chefetage in Bausch und Bogen abgelehnt, man sei auch am Wochenende auf E-Mails angewiesen. (Den Hinweis, daß es dann möglicherweise für deutlich längere Zeit keine E-Mails gäbe, habe ich mir verkniffen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Wie auch immer, ungewöhnliche Probleme erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Also haben Kollege Max und ich heute Nachmittag kurzerhand die Server in den klimatisierten(!) Besprechungsraum verfrachtet.</p>
<p>Nachdem ich die Kisten zum Umzug ohnehin herunterfahren mußte, haben wir die Gelegenheit gleich genutzt, den Servern wieder besseren Durchzug zu spendieren und haben sie dazu gründlich gereinigt. Man glaubt ja gar nicht, wieviel wirklich wiederlicher Siff sich an Ansaugöffnungen und in Rechnern ablagern kann, wenn sie in ungefilterter Atmosphäre arbeiten. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/07/Serverpark.jpg"><img class="size-medium wp-image-329" title="Server im Besprechungszimmer" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/07/Serverpark-300x295.jpg" alt="Server im Besprechungszimmer" width="300" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Server im Besprechungszimmer</p></div>
<p>Und bevor jemand wegen der Monitore und den Eingabegeräten mault: Ich mußte beide Kisten noch umkonfigurieren, statt der Glasfaser-Netzwerkkarten die Kupfer-Ports zu verwenden. Und der File- und Mailserver ist wegen Exchange ohnehin eine Windowskiste. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Warum wir nicht mehr sehen können</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/02/21/warum-wir-nicht-mehr-sehen-koennen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildfehler]]></category>
		<category><![CDATA[ClearType]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel einen Sonnenuntergang sieht und ihn schön findet oder wie man ein interessantes Fotomotiv sieht. Nein, es geht mir um bewußtes Sehen in dem Sinn, daß man rein technische Bildqualität beziehungsweise deren Abwesenheit erkennt. Denn das ist eine Fähigkeit, die anscheinend heutzutage vielen leider fehlt. Warum das so ist, darüber habe ich mir meine Gedanken gemacht. <span id="more-289"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auslöser dafür, wieder intensiver über diese Problematik nachzudenken, war eine Usenet-Diskussion, die sich um das Für und Wider von <a title="Wikipedia-Artikel über ClearType" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cleartype">ClearType</a> drehte, einer Technologie, welche die Schriftdarstellung insbesondere auf TFT-Displays verbessern soll. Dabei werden am Rand von Schriften als eine Art modifiziertes <a title="Wikipedia-Artikel über Anti-Aliasing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_%28Computergrafik%29">Antialiasing</a> die sogenannten RGB-<a title="Wikipedia-Artikel über Subpixel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subpixel">Subpixel</a> getrennt angesteuert, um so die wahrgenommene Auflösung und damit die Schärfe der Schriftdarstellung zu erhöhen. Das Problem dabei: es entstehen Farbsäume an den einzelnen Buchstaben, die den Text zumindest unter bestimmten Umständen deutlich matschiger aussehen lassen und die, gehässig formuliert, schlicht einen Bildfehler namens <a title="Wikipedia-Artikel über Chromatische Aberration" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Aberration">Chromatische Aberration</a> darstellen. Erschreckt hat mich bei dieser Diskussion, wie vehement diese Technik von einigen Diskutanten verteidigt wurde und zum Beleg auch noch Screenshots gepostet wurden, bei deren Anblick die Schrift vor lauter Farbsäumen vor meinen Augen flimmerte und mir beinahe übel wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">So kam ich auf die Frage, wie es dazu kommen kann, daß solche eklatanten Bildfehler als toll und sogar als Verbesserung gegenüber eines gestochen scharfen Schriftbildes ohne ClearType – und bei kleinen Schriften auch ohne Antialiasing – empfunden werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: meiner Meinung nach gibt es mehrere Ursachen, die sich aber alle unter dem Stichwort „Abstumpfung“ zusammenfassen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein ganz prägnantes Beispiel dafür sind billige Digitalkameras. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich habe absolut nichts gegen Digitalkameras, auch nicht per se gegen billige. Das Problem liegt im Umgang damit: Von breiten Bevölkerungsschichten werden solche Kameras schlicht danach gekauft, welches Modell am billigsten ist, auch werbewirksam hohe Megapixel-Zahlen mögen eine Rolle spielen. Doch genau diese Kombination aus niedrigem Preis und vielen Pixeln führt zu Kameras mit Sensoren, die bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen anfangen, starkes Rauschen zu produzieren. Da solche Kameras dann oft auch noch mit lichtschwachen (weil ebenfalls billigen) Objektive ausgestattet sind, drehen die Automatiken  in den Kameras (ich behaupte, daß nur eine Minderheit an Kamerabenutzern sich mit den absoluten Grundlagen der Fotografie wie Belichtungszeit und Blende auseinandersetzt und der große Rest die Vollautomatiken der Kameras benutzt – schließlich hat die Werbung ja automatisch schöne Bilder versprochen) die Sensorempfindlichkeit nach oben, was für noch stärkeres Rauschen sorgt. Hilfsweise, bei gezündetem Blitz in einer Kompaktkamera, zu einer grotesken Lichtverteilung im Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Resultat erhält man also riesige Mengen an schlechten, weil verrauschten Bildern, die aber über kurz oder lang als normal hingenommen werden, weil man sich einerseits irgendwie daran gewöhnt hat, andererseits der Nachbar, Freund, Arbeitskollege oder sonstwer mit seiner Kompaktkamera ja auch die selbe Bild-„Qualität“ erhält.</p>
<p style="text-align: justify;">Den gleichen Effekt, nur noch wesentlich stärker, rufen die inzwischen allgegenwärtigen „Foto“-Handys hervor. Ich gebe zwar zu, daß es inzwischen vereinzelt Modelle gibt, die eine für gelegentliche Schnappschüsse akzeptable Bildqualität liefern, jedoch habe ich schon genügend Bilder aus Handys – die aus meinem eigenen Siemens M75 eingeschlossen – gesehen, die wirklich extrem schlecht waren. Um beim Beispiel M75 zu bleiben: Das produziert einen brutalen Cyan-Stich in den Bildern, hat einen übel eingeschränkten <a title="Wikipedia-Artikel über Dynamikumfang u.a. in Bildern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamikumfang">Dynamikumfang</a> und ist derart unscharf, daß man Mühe hat, die etwas kleiner geschriebenen technischen Daten zu entziffern, wenn man beim Saturn einen A3-Preis- und Infoaufsteller formatfüllend fotografiert hat. Getoppt wird das dann höchstens noch von Handy-Videos, wo dann zur schlechten Standbildqualität noch bildfüllende Kompressionsartefakte und nutzerverschuldet hochseeverdächtiges Kamerawackeln hinzukommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderes Beispiel sind die Flachbildfernseher, die hierzulande besonders zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen. Doch insbesondere zur damaligen Zeit brachten diese Fernseher zwei eklatante Nachteile mit sich: Abgesehen von Blu-ray und HD-DVD (die auch noch selten, weil teuer, waren) war an Bildquellen in HD-Auflösung noch nicht zu denken. Da aber die <a title="Wikipedia-Artikel über TFTs" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkristallbildschirm">Panels</a> in den Geräten bereits HD-Auflösung hatten, mußte jegliches Bildmaterial vom Fernseher in der Auflösung hochgerechnet werden, was zur damaligen Zeit weitgehend mehr schlecht als recht gelang. Die Folge war eine schon an sich maue Bildqualität. Erschwerend kam noch hinzu, daß Flachbildfernseher grundsätzlich eine Anzeigefläche im Seitenverhältnis 16:9 haben, Mitte der 2000er Jahre der weitaus größte Teil an Fernsehsendungen (wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt, sogar die Übertragungen der genannten Fußball-WM) noch im Format 4:3 ausgestrahlt wurde. Aus Gründen die ich bis heute nicht wirklich verstehe (wahrscheinlich, weil ein entsprechend seitenrichtiges 4:3-Bild auf den eigentlich großen 16:9-Bildschirm doch recht bescheiden wirkt), war – und ist es in entsprechenden Fällen auch heute noch – bei der Mehrheit der Fernsehnutzer Usus, sich 4:3-Material auf einem 16:9-Bildschirm dergestalt anzuschauen, daß das Bild vom Fernseher in die Breite gezerrt wird. Gerne auch in der verschärften Version mit ungleichmäßiger Verzerrung (wenig in der Bildmitte, stark am linken und rechten Bildrand).</p>
<p style="text-align: justify;">Das Resultat ist, ich schrieb es bereits, ein verzerrtes Bild, also ein grober Bildfehler. Auch hier konnte ich nirgends Widerspruch dagegen entdecken, im Gegenteil: Sogar mein Fernsehhändler behauptete damals, darauf angesprochen, „da gewöhne man sich daran“. Hätte er nur wenige Jahre zuvor versucht, seinen Kunden einen Röhrenfernseher mit derartigen Bildfehlern zu verkaufen, hätte man ihm die Ware wohl rechts und links um die Ohren gehauen. Auch hier kann ich mir die Akzeptanz der Fehler nur so erklären, daß durch das massenweise Sehen beziehungsweise Sehenmüssen eine Abstumpfung dagegen stattgefunden hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nun zum eingangs erwähnten ClearType zurückzukommen, so fehlt mir etwas die Erklärung, warum das als toll empfunden wird. Möglicherweise saßen viele Computernutzer früher vor Röhrenmonitoren mit unscharfem Bild und schlechter <a title="Wikipedia-Artikel über Konvergenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konvergenz_%28Bildschirm%29">Konvergenz</a>, so daß sie vom naturgemäß scharfen Bild von LC-Displays überrascht waren und sich den alten Bildeindruck zurückwünschten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend kann man also sagen, daß ich hinter dem ganzen Problem eine Spirale von technisch immer minderwertiger werdender Massenware und dagegen durch Gewöhnung abstumpfende Konsumenten vermute. Und ich fürchte, daß – von einigen wenigen <a title="Blogeintrag über die Vorstellung der Canon G11" href="http://hirnfasching.de/2009/08/19/zwei-schritte-in-die-richtige-richtung/">Lichtblicken</a> abgesehen – sich diese Spirale auch zukünftig weiter nach unten drehen wird. Und das eher schneller als langsamer…</p>
<p style="text-align: justify;">
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		</item>
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		<title>Klaus&#8217; Navi</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/02/07/klaus-navi/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 21:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Navi]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei gestrigen Linux-Stammtisch präsentierte Stammtischbruder Klaus seine neueste Bastelei: Er hatte sich sein Navigationsgerät vom Typ „Transonic PNA 6000T“ (das unter anderen auch unter Medion-Label im Handel war) etwas „modifziert“: Zunächst war es ihm mit einem Internet beschriebenen Trick gelungen, direkt das Windows CE zu gelangen, das „hinter“ der Navigationssoftware läuft. Von diesem WinCE aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei gestrigen Linux-Stammtisch präsentierte Stammtischbruder Klaus seine neueste Bastelei: Er hatte sich sein Navigationsgerät vom Typ „Transonic PNA 6000T“ (das unter anderen auch unter Medion-Label im Handel war) etwas „modifziert“: Zunächst war es ihm mit einem Internet beschriebenen Trick gelungen, direkt das Windows CE zu gelangen, das „hinter“ der Navigationssoftware läuft. Von diesem WinCE aus kann er inzwischen ein an die Hardware angepaßtes Debian Linux booten, das sogar einen SSH-Zugang über die eingebaute USB-Schnittstelle bietet. Der SSH-Zugang zickt zwar noch etwas, aber immerhin… <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_272" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/linuxnavi.jpg"><img class="size-medium wp-image-272" title="Linux-Navi" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/linuxnavi-300x254.jpg" alt="Linux-Navi" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Linux-Navi</p></div>
<p>Als nächstes hat sich Klaus vorgenommen, auch noch ein X Window System zum Laufen zu bekommen, das hat sich gestern Abend aber noch hartnäckig geweigert. In jedem Fall aber auch so schon sehr beeindruckend. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Windows 7 aufgehübscht</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/01/24/windows-7-aufgehuebscht/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 12:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hatte ich mich ja über die diversen optischen Unzulänglichkeiten von Windows 7 beschwert. Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen und so habe ich ein wenig recherchiert, wie man sich Windows 7 nicht vielleicht doch einigermaßen passabel zurechtkonfigurieren kann. Kleine Desktop-Symbole: Die riesigen Desktop-Symbole, wie sie in Windows 7 standardmäßig verwendet werden, empfinde ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hatte ich mich ja über die diversen <a title="Früherer Blogeintrag über Windows 7" href="http://hirnfasching.de/2009/12/31/windows-7-erste-eindruecke/">optischen Unzulänglichkeiten von Windows 7</a> beschwert. Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen und so habe ich ein wenig recherchiert, wie man sich Windows 7 nicht vielleicht doch einigermaßen passabel zurechtkonfigurieren kann. <span id="more-263"></span></p>
<ul>
<li>Kleine Desktop-Symbole:<br />
Die riesigen Desktop-Symbole, wie sie in Windows 7 standardmäßig verwendet werden, empfinde ich als ebenso riesige Platzverschwendung. Dagegen hilft die folgende Einstellung: Rechtsklick auf den Desktop → <strong>Ansicht</strong> → <strong>Kleine Symbole</strong>.<br />
Damit werden zwar noch die Verknüpfungs-Pfeilsymbole an den Icons überproportional groß dargestellt, aber vielleicht findet sich dagegen auch noch ein Heilmittel. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Taskleiste: An der Taskleiste sind einige Veränderungen nötig, um sie ähnlich wie in Windows NT aussehen zu lassen. Dazu führt man einen Rechtsklick in die Taskleiste aus und wählt <strong>Eigenschaften</strong> aus. Im sich öffnenden Dialogfenster kann man gleich zwei Einstellungen treffen:
<ol>
<li>Ein Haken bei <strong>Kleine Symbole</strong> bewirkt genau das, was die Beschriftung verspricht: Die Riesensmybole auf ein handlicheres Maß eindampfen.</li>
<li>Im Auswahlfeld <strong>Schaltflächen der Taskleiste</strong> wählt man<em> Nie gruppieren</em>. Dadurch erhalten Einträge in der Taskleiste zum einen ihre Titelbeschriftung zurück und zum anderen werden mehrere Fenster einer Anwendung nicht mehr zu einem Symbol zusammengefaßt.</li>
</ol>
<p>Die Aufhebung der Fusion zwischen der alten Taskleiste und der Schnellstartleiste zur „Superbar“ erfordert einen <a title="Ausführliche Beschreibung zum Wiederherstellen der Schnellstartleiste unter Windows 7" href="http://www.windows7tipps.de/content/windows-7-schnellstart-leiste-quick-launch-bar-reaktivieren">kleinen Trick</a>: Zunächst richtet man sich eine neue Symbolleiste in der Taskleiste ein durch Rechtsklick in die Taskleiste und <strong>Symbolleisten</strong> → <strong>Neue Symbolleiste…</strong> ein. Im sich öffnenden Dialogfeld kann man prinzipiell jeden Ordner auswählen, ich halte es aber für geschickt, denjenigen Ordner auszuwählen, den Microsoft extra dafür vorgesehen hat, nämlich „%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch“.<br />
Anschließend muß man die Symbolleiste selbst auch noch ein bißchen aufhübschen:</p>
<ul>
<li>Zuerst im Kontextmenü der neuen Schnellstartleiste die Häkchen bei <strong>Titel anzeigen</strong> und <strong>Text anzeigen</strong> entfernen.</li>
<li>Dann im Kontextmenü der Taskleiste den Haken bei <strong>Taskleiste fixieren</strong> entfernen.</li>
<li>Dies ermöglicht es, die Breite der Schnellstartleiste anzupassen und diese auch nach links an das Startmenü-Symbol zu verschieben.</li>
<li>Danach kann man durch das erneute Setzen des entsprechenden Hakens die Taskleiste wieder fixieren, was die punktförmigen Trennsymbole zwischen den Taskbarteilen wieder verschwinden läßt.</li>
</ul>
<p>Wenn man die neue Schnellstartleiste nach Wunsch gefüllt hat, wird man die in der Superbar fest „angetackerten“ Smybole wieder los, in dem man mit der rechten Maustaste darauf klickt und <strong>Dieses Programm von der Taskleiste lösen</strong> auswählt.
</li>
<li>Den meiner Meinung nach sehr nervigen Transparenzeffekt der Fensterrahmen wird man los, in dem man einen Rechtsklick auf den Desktop macht und<strong> Anpassen</strong> aufruft. Im sich öffnenden Fenster unten auf Fensterfarbe klicken den Haken bei <strong>Transparenz aktivieren</strong> entfernen. Wer mag, kann im Anpassen-Fenster auch gleich das Design <em>Windows &#8211; klassisch</em> auswählen und erhält damit den Windows-NT-Look zurück. Damit funktioniert dann allerdings die Fenstervorschaufunktion „Aero Peek“ der Taskleiste nicht mehr.</li>
</ul>
<p>Hat man das alles getan, sieht Windows 7 ingesamt schon deutlich angenehmer aus. So angenehm, daß ich mir zumindest vorstellen könnte, zukünftig damit zu arbeiten. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch noch ein nettes Detail erwähnen, das sich in Windows 7 tatsächlich gegenüber früheren Versionen verbessert hat: Bislang nutze ich unter Windows XP ein kleines Tool, das mir bei jedem Systemstart aus einem Pool von Bildern zufällig ein Desktop-Hintergrundbild auswählt. Windows 7 bringt dafür nun eine ähnliche Funktionalität mit, die man wie folgt einrichtet:</p>
<ul>
<li>Im bereits oben beschriebenen <strong>Anpassen</strong>-Fenster aus dem Kontextmenü des Desktops klickt man unten auf <strong>Desktophintergrund</strong>.</li>
<li>Im sich öffnenden Dialogfenster wählt man <strong>Bildpfad</strong> das Verzeichnis aus, in dem die gewünschten Bilder liegen. Daraufhin bekommt man eine Vorschau aller Bilder in diesem Ordner zu sehen und kann durch setzen von Häkchen bei jedem einzelnen Bild entscheiden, ob es verwendet werden soll.</li>
<li>Zusätzlich kann man unter <strong>Bild ändern alle:</strong> noch die Frequenz des Wechsels einstellen.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Windows 7, erste Eindrücke</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2009/12/31/windows-7-erste-eindruecke/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ja seit einiger Zeit der Streamer in meinem Desktop-PC unter Windows XP nicht mehr funktioniert, habe ich in den letzten Tagen spaßeshalber mal Windows 7 Professional parallel installiert, in der Hoffnung, mittelfristig vielleicht darüber meine Backups auf Bänder machen zu können. Eine ungenutzte Partition war schnell gefunden und so konnte ich die Parallelinstallation problemlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ja seit einiger Zeit der Streamer in meinem Desktop-PC unter Windows XP <a title="Älterer Blogeintrag zum Thema" href="http://hirnfasching.de/2009/12/07/backup-probleme/">nicht mehr funktioniert</a>, habe ich in den letzten Tagen spaßeshalber mal Windows 7 Professional parallel installiert, in der Hoffnung, mittelfristig vielleicht darüber meine Backups auf Bänder machen zu können. Eine ungenutzte Partition war schnell gefunden und so konnte ich die Parallelinstallation problemlos in Angriff nehmen. <span id="more-247"></span></p>
<p>Die erste positive Überraschung war, daß sich das Win7-Setup-Programm direkt aus WinXP heraus starten läßt, das „Initialbooten“ vom Installationsmedium für Umsteiger also entfällt. Allerdings beschränkt sich dieser erste Schritt auf das Kopieren und Entpacken größerer Dateimengen auf die Zielpartition, für die komplette weitere Installation wird dann doch ein Neustart (und in der Folge des Installationsprozesses noch ein weiterer) fällig. Aber immerhin ist zu diesem Zeitpunkt bereits der Bootmanager auf der Festplatte eingerichtet, der eine Wahl zwischen – in meinem Fall – der alten XP- und der neuen 7er-Installation erlaubt.</p>
<p>Danach setzen dann aber auch relativ zügig die ersten microsoft-/windows-typischen Enttäuschungen und Ernüchterungen ein. Den oft gehörten Jubel „Windows 7 bringt ja <em>sooo</em> viele Treiber mit!!!“ kann ich schon mal nicht bestätigen: Daß ein Betriebssystem, das hauptsächlich für Desktops gedacht ist, im Jahr 2009 keine Treiber mehr für meine beiden SCSI-Controller (Tekram DC-395U und Adaptec 29160) mitbringt, darüber kann ich gerade noch hinweg sehen. Schließlich findet SCSI realistisch betrachtet heutzutage nur noch im Serverbereich statt. Daß aber auch weder für den Realtek-Onboard-Soundchip noch für den Onboard-RAID-Controller (Promise 378 – an dem hängt meine Festplatte mit der wichtigen Datenpartition!) eigene Treiber im Repertoire hat, finde ich dann doch sehr befremdlich. So gesehen muß man dann schon fast wieder froh sein, daß es mit dem Marvell-Netzwerk-Chip auf Anhieb und mit Bordmitteln geklappt hat, schließlich lädt Windows 7 gleich bei der Installation Updates nach und will sich übers Internet aktivieren. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nahtlos weiter geht&#8217;s dann mit der Optik: Windows 7 ist bunt. Sehr bunt. Entgegen erster Gerüchte bringt Windows 7 zwar immer noch die Option zu einer Windows-2000-Optik mit, so richtig toll sieht die aber unter Win7 auch nicht mehr aus. Dazu trägt unter anderem die – höflich formuliert – gewöhnungsbedürftige neue Taskleiste bei. Nicht nur, daß sie gigantisch groß ist und damit gerade bei 16:9-Monitoren wertvollen vertikalen Bildschirmplatz kostet, nein, sie hat auch gegenüber WinXP ihr Verhalten drastisch geändert. Schnellstartleiste und Taskleiste sind zu einem undefinierbaren Konglomerat verschmolzen. Startet man eine Software aus der Schnellstartleiste, führt das nicht zu einem neuen „Eintrag“ in der Taskleiste; stattdessen kann nun das aktive Fenster ebenfalls über das Schnellstartleistenicon (was für ein Wort…) aufgerufen werden. Standardmäßig werden nun auch alle Fenster einer Anwendung zu einem einzigen Icon (ohne Namen dahinter!) in der Taskleiste gruppiert. Das kann man zwar in engen Grenzen umkonfigurieren, aber wirklich schöner wird&#8217;s dadurch auch nicht.</p>
<p>Und um noch einmal auf die Größe von Darstellungselementen zurückzukommen: Zumindest standardmäßig (ich habe noch nicht getestet, ob man es umkonfigurieren kann), sind nun auch Desktop-Icons gigantisch groß. Das mag auf den ersten Blick hübsch bunt aussehen, führt aber zu einer riesigen Platzverschwendung. Wenn ich mir einen neuen, größeren Monitor kaufe, dann tue ich das, weil ich mehr Platz auf dem Bildschirm haben will. Warum erdreistet sich dann Microsoft, mir diesen Platz postwendend wieder mit unnötig großen Bildschirmelementen wegzunehmen!? <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Man merkt&#8217;s, begeistert bin ich von Win7 nicht wirklich. Allerdings wird es – sofern ich nicht zu Linux oder MacOS wechseln will – aus mehreren Gründen mittel- bis langfristig keine Alternative zum Wechsel auf Win7 geben. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' />  Bis dahin ist aber noch jede Menge Zeit, herauszufinden, wie man sich Win7 nicht doch noch möglichst angenehm zurechtkonfiguriert bzw. mich selbst an Win7 zu gewöhnen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ach ja, um auf die eingangs erwähnte Motivation zum Testen zurückzukommen: Die bewährte windowseigene Backupsoftware NTBackup läuft unter Win7 nicht mehr und die Nachfolgesoftware kann nicht mehr auf Bänder schreiben. Also alles in allem „Satz mit X“.</p>
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		<title>Backup-Probleme</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[LTO]]></category>
		<category><![CDATA[Streamer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich das Projekt „Zentralbackup auf Tapelibrary“ erstmal zugunsten des Projektes „CD-Regal“ zurückgestellt habe, sicherte ich bis vor kurzem meine Daten noch direkt von meinem Arbeitsplatz-PC auf LTO1-Bänder. „Sicherte“, weil sich vor ein paar Tagen das Windows-XP-eigene Backuptool standhaft weigerte, auf Bänder zu schreiben. Nach einigen Tests bin ich mir nun relativ sicher, daß das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich das Projekt „<a title="Bisherige Blogeinträge über das Streamer-Projekt" href="http://hirnfasching.de/tag/streamer/">Zentralbackup auf Tapelibrary</a>“ erstmal zugunsten des Projektes „<a title="Bisherige Blogeinträge über das CD-Schrank-Projekt" href="http://hirnfasching.de/tag/cd-regal/">CD-Regal</a>“ zurückgestellt habe, sicherte ich bis vor kurzem meine Daten noch direkt von meinem Arbeitsplatz-PC auf LTO1-Bänder. „Sicherte“, weil sich vor ein paar Tagen das Windows-XP-eigene Backuptool standhaft weigerte, auf Bänder zu schreiben. Nach einigen Tests bin ich mir nun relativ sicher, daß das Problem nicht am Laufwerk oder den Bändern, sondern vielmehr an Windows selbst liegt. Einerseits ist das natürlich gut, weil ich keinen Ersatz für ein defektes Laufwerk beschaffen muß, andererseits ist das ziemlich schlecht, weil ich keine Ahnung habe, wie ich dem Problem beikommen sollte. (Zumal Windows ja keine aussagekräftigen Fehlermeldungen oder Logfiles erzeugt.) <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  <span id="more-235"></span></p>
<p>Da natürlich zügig ein Ersatz-Backup her mußte, habe ich mir erstmal eine externe 1TB-Festplatte besorgt. Die hat zwar (auch) einen eSATA-Anschluß, aber da mein Computer sowas nicht hat, muß ich auf den USB-2.0-Anschluß ausweichen. Und darüber ist das einfach nur grausig langsam: Obwohl es „nur“ um knapp 400&thinsp;GB geht, rödelt das Laufwerk in Summe inzwischen wohl schon länger als 24h und ist immer noch nicht fertig. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Ich weiß nicht, woran es genau liegt – an der Festplatte, am USB-Bridge-Chip, an der USB-Verbindung oder mal wieder an Windows – Fakt ist aber, daß die Sache bei vielen kleinen Dateien besonders zäh läuft.</p>
<p>Eine Dauerlösung ist das jedenfalls nicht. Mal schauen, welche Lösungen sich noch so ergeben…</p>
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		<title>Mitdenkende IT</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hasse es, wenn Computertechnik – Hardware wie Software – meint, sie sei cleverer als ich. Noch mehr hasse ich es aber, wenn sie damit auch noch recht hat: Gerade wollte ich die Tonerkartusche am HP Laserjet 4300 meines Arbeitgebers wechseln. Und kaum habe ich die Klappe des Druckers wieder geschlossen, erklärt dieser mir im Klartext(!) auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse es, wenn Computertechnik – Hardware wie Software – meint, sie sei cleverer als ich. Noch mehr hasse ich es aber, wenn sie damit auch noch recht hat:</p>
<p>Gerade wollte ich die Tonerkartusche am HP Laserjet 4300 meines Arbeitgebers wechseln. Und kaum habe ich die Klappe des Druckers wieder geschlossen, erklärt dieser mir im Klartext(!) auf seinem Display, ich möge doch bitte die Schutzfolie der Tonerkartusche entfernen… *grmpf*</p>
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		<title>Datenbank-Knieschuß</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 23:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[PEBCAC]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann mußte es ja mal passieren. Vorhin war es soweit. Aber der Reihe nach: Wie die meisten meiner Leser wissen, betreue ich ja nebenher ein relativ gut besuchtes Webforum. Leider bietet das dort eingesetzte Forumsskript nicht die Möglichkeit, einzelne Postings zwischen Threads zu verschieben – was durchaus sinnvoll ist, wenn eine Diskussion mal völlig vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann mußte es ja mal passieren. Vorhin war es soweit. Aber der Reihe nach: Wie die meisten meiner Leser wissen, betreue ich ja nebenher ein relativ gut besuchtes Webforum. Leider bietet das dort eingesetzte Forumsskript nicht die Möglichkeit, einzelne Postings zwischen Threads zu verschieben – was durchaus sinnvoll ist, wenn eine Diskussion mal völlig vom eigentlichen Thema abgleitet. Daher erledige ich das Verschieben von Postings immer mittels phpMyAdmin direkt in der zugrunde liegenden Datenbank. Das ist zwar relativ lästig, weil die Autoren des Forumsskripts offenkundig noch nie etwas von <a title="Wikipedia-Artikel zur Daten-Normalisierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normalisierung_%28Datenbank%29">Daten-Normalisierung</a> gehört haben, aber grundsätzlich nicht kompliziert und von mir auch schon oft durchgeführt. <span id="more-190"></span></p>
<p>Genau diese Posting-Verschiebung wollte ich vorhin auch machen und als ich damit fast fertig war, noch schnell ein einzelnes, „überzähliges“ Posting löschen. Dummerweise habe ich dabei den falschen Link erwischt und nicht das Posting, sondern gleich den ganzen Thread gelöscht. Murphy sei Dank natürlich nicht den mit der herausgelösten, relativ unwichtigen Teildiskussion, sondern den Hauptthread mit stattlichen 361 Beiträgen. Verdammt.</p>
<p>Aber wozu hat man schließlich Backups? Leider konnte ich aber das existierende Backup aus der Nacht zuvor nicht direkt einspielen, denn dann wären ja alle Postings des darauffolgenden Tages futsch gewesen. Also erstmal den Backup-Dump in eine temporäre Datenbank eingelesen um dort die gewünschten 361 Postings zu extrahieren. (Nebenbemerkung: <em>DELETE FROM … WHERE feld &lt;&gt; Nummer</em> geht bei 170.000 Datensätzen quälend langsam. Die gewünschten Daten mit I<em>NSERT INTO (SELECT FROM …)</em> in eine temporäre Tabelle zu ziehen, die eigentliche Tabelle zu <em>DROP</em>en, neu anzulegen und die Datensätze wieder zurück zu kopieren geht inklusive der dazugehörigen Tipparbeit deutlich schneller…)</p>
<p>Nachdem das erledigt war, habe ich von der derart auf zwei Tabellen (je eine für Threads und Postings) und wenige Datensätze reduzierten Hilfsdatenbank wiederum einen Dump gemacht, den ich „noch schnell“ in die Produktivdatenbank einfügen wollte. Dabei habe ich aber übersehen, daß MySQL-Standarddumps nicht nur <em>INSERT</em>-Anweisungen, sondern auch <em>CREATE TABLE</em>s und – noch schlimmer – vorgeschaltete <em>DROP TABLE</em>s enthalten. Mit anderen Worten: Nach dem Einspielen des Hilfsdumps hatte ich nicht die alten Daten plus die eigentlich zurückzusichernden Daten, wie ich es eigentlich wollte, sondern nur noch die 361 zurückzuspielenden Postings und einen Thread, der ganze Rest war weg.</p>
<p>Also blieb mir nichts anderes mehr übrig, als zähneknirschen doch das Backup von letzter Nacht direkt einzuspielen und die Postings des Tages für verloren zu erklären. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine gute Seite hatte die Aktion dann aber doch noch: Zum ersten Mal war ich ernsthaft froh, den täglichen Backup-Cronjob eingerichtet und damit überhaupt ein aktuelles Backup zu haben. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Erfahrungsbericht Royaltek RGM-3800</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2009/08/16/erfahrungsbericht-royaltek-rgm-3800/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 16:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geokodierung]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[GPS-Logger]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitinitiiert durch die Newsgroup de.alt.technik.gps hat Dirk Haase kürzlich dankenswerterweise einen GPS-Vergleichstest im Hinblick auf verschiedene GPS-Empfänger-ICs gemacht, zu dem ich leihweise meinen GPS-Datenlogger Royaltek RGM-3800 beigesteuert hatte. Nachdem Dirk inzwischen seine Testergebnisse online hat, möchte ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht zum RGM-3800 schreiben. Gekauft habe ich mir den RGM-3800 schon Ende März 2008. Anstoß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitinitiiert durch die Newsgroup <a title="Newsgroup de.alt.technik.gps" href="news:de.alt.technik.gps">de.alt.technik.gps</a> hat Dirk Haase kürzlich dankenswerterweise einen GPS-Vergleichstest im Hinblick auf verschiedene GPS-Empfänger-ICs gemacht, zu dem ich leihweise meinen GPS-Datenlogger <a title="Produkthomepage zum Royaltek RGM-3800" href="http://www.royaltek.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=148&amp;Itemid=236">Royaltek RGM-3800</a> beigesteuert hatte. Nachdem Dirk inzwischen seine <a title="GPS-Testergebnisse von Dirk Haase" href="http://www.haased.de/gps_ge/vergleich0809.html">Testergebnisse</a> online hat, möchte ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht zum RGM-3800 schreiben. <span id="more-180"></span></p>
<p>Gekauft habe ich mir den RGM-3800 schon Ende März 2008. Anstoß für den Kauf war der Wunsch, meine (Digital)-Fotos sauber <a title="Wikipedia-Artikel zur Geocodierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georeferenzierung#Geotagging_.28Geocoding.2C_Geo-Imaging.29">geocodieren</a> zu können. Dafür suchte ich einen Datenlogger, der einerseits möglichst guten GPS-Empfang bieten, andererseits preiswert sein sollte, wofür ich auf sonstigen Schnickschnack verzichten konnte. Dadurch fiel die Wahl sehr schnell auf den Royaltek RGM-3800 mit dem bekannt guten GPS-Empfänger SiRF3.</p>
<div id="attachment_183" class="wp-caption aligncenter" style="width: 244px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/08/RGM3800.jpg"><img class="size-medium wp-image-183" title="Royaltek RGM-3800 auf seinem Stammplatz an meiner Fototasche" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/08/RGM3800-234x300.jpg" alt="Royaltek RGM-3800 auf seinem Stammplatz an meiner Fototasche" width="234" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Royaltek RGM-3800 auf seinem Stammplatz an meiner Fototasche</p></div>
<h3>Lieferumfang und Äußeres</h3>
<p>Der RGM-3800 wird mit wenig, aber ausreichendem und sinnvollem Zubehör geliefert: Einem USB-Datenkabel und einem kurzen Lederbändchen mit Metall(!)-Karabiner daran, mit dessen Hilfe man den Logger bequem an der Fotoausrüstung oder an der Kleidung befestigen kann sowie einer Schnur, mit deren Hilfe man das Gerät um den Hals gehängt tragen kann. Außerdem wird eine CD mitgeliefert, die das Handbuch als PDF, einen Treiber, ein Software-Tool zum Datendownload und Konfigurieren des Loggers sowie die <a title="Locr-Homepage" href="http://de.locr.com/downloads">Locr-Software</a> zum Geotagging von Fotos enthält. Leider gibt es die beiden Programme nur in Windows-Versionen, <span style="text-decoration: line-through;">so daß Linux- und Apple-Nutzer hier in die Röhre schauen</span>.</p>
<p><em>Update: Es gibt auch drei Opensource-Lösungen zum Herunterladen der Daten: Je ein C-, Java-  ein Python-Programm, alle verlinkt im <a title="Softwareliste für den RGM-3800 im OSM-Wiki" href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Malenki/Royaltek_RGM-3800#Software"><abbr title="Open Street Map" lang="en">OSM</abbr>-Wiki-Artikel zum RGM-3800</a></em>.</p>
<p>Das Gehäuse des Loggers kommt in einer Art weißer „iPod-Klavierlack“-Optik daher, was nicht jedermanns Geschmack ist. Ich für meinen Teil hätte beispielsweise ein dezentes Grau oder Schwarz bevorzugt.<br />
Möchte man mit dem RGM-3800 eine Autofahrt aufzeichnen und legt das Gerät dazu an die dafür am besten geeignete Stelle, nämlich auf das Armaturenbrett unmittelbar hinter der Windschutzscheibe, sorgt das geringe Gewicht des Royaltek zusammen mit dem glatten Kunststoffgehäuse dafür, daß der Logger bei Kurvenfahrten gerne unkontrolliert hin und her rutscht. Einfache, billige und schnelle Abhilfe schafft hier jedoch ein einfaches Gummiband, das man um das Gehäuse wickelt.<br />
Offiziell ist das Gehäuse zwar nicht spritzwassergeschützt oder ähnliches, aber da der Batteriefachdeckel ziemlich paßgenau sitzt und auch Taster und USB-Schnittstelle mit Gummikappen geschützt sind, sollte das Gerät eigentlich auch kräftige Regengüsse unbeschadet überstehen. Die einzige Schnittstelle zur Außenwelt besteht in der bereits genannten USB-Schnittstelle, die als Mini-USB-Buchse ausgeführt ist.</p>
<p>Aktuell beginnen die Preise für einen neuen RGM-3800 übrigens bei ca. 60,– € auf eBay.</p>
<h3><a name="energieversorgung">Energieversorgung und Laufzeit</a></h3>
<p>Der Royaltek RGM-3800 benötigt zum Betrieb zwei Stück AAA-Batterien bzw. Akkus. Einerseits ist das praktisch, weil man so auf handelsübliche Standardakkus zurückgreifen kann und sich auch im Urlaub und/oder als Notlösung auch mit normalen Batterien aushelfen kann. Andererseits hat das aber den Nachteil, daß AAA-Zellen längst nicht die Kapazität von modernen Lithium-Ionen-Akkus liefern – und da der SiRF3-IC eine relativ hohe Stromaufnahme hat, reicht eine Akkuladung leider nur für maximal 8–10 Stunden Betrieb (abhängig von Qualität und Kapazität der Zellen – <em>Update: im <abbr title="Open Street Map" lang="en">OSM</abbr>-Wiki gibt es dazu eine Tabelle mit diversen <a title="Tabelle mit Laufzeiten im OSM-Wiki" href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Malenki/Royaltek_RGM-3800#Laufzeit">Erfahrungswerten</a></em>). Wenn man den RGM-3800 <a title="Absatz über den Betrieb als GPS-Maus" href="#gps-maus">als GPS-Maus betreibt</a>, kann man ihn aber auch via USB versorgen, Batterien/Akkus müssen dafür gar nicht erst eingelegt sein. Laden kann man Akkus auf diesem Weg aber nicht.</p>
<h3>Bedienung</h3>
<p>Die Bedienung des Geräts ist denkbar einfach: Es besitzt nur einen einzigen Taster, der zum Ein- und Ausschalten dient, sowie einer mehrfarbigen LED, welche die Betriebszustände (GPS-Erfassung, Logging aktiv, Akku leer, Speicher voll) anzeigt. Leider ist ausgerechnet das grüne Leuchten der LED, welches den Zustand „Logging aktiv“ – bzw. grünes Blinken für „GPS-Erfassung“ – signalisiert sehr schwach, so daß man es bei Tageslicht praktisch nicht erkennen kann, ohne die LED stark mit einer Hand abzuschatten. Etwas besser ist da das rote Blinken der Anzeige („Akku leer“). Das ist auch bitter nötig, denn sobald die LED anfängt rot zu blinken, werden keine Datenpunkte mehr gespeichert.</p>
<h3><a name="speicherung">Was wird gespeichert und was kommt raus?</a></h3>
<p>Mittels des bereits erwähnten Softwaretools kann man den Royaltek RGM-3800 mitteilen, was und wie oft er speichern soll. Zur Verfügung stehen fünf Stufen des Datenspeicherumfangs:</p>
<ul>
<li>Stufe 1: Zeit (GPS-typisch als <a title="Wikipedia-Artikel zur UTC" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koordinierte_Weltzeit">UTC</a>), aktuelle Länge und Breite</li>
<li>Stufe 2: wie Stufe 1, zusätzlich die Höhe (prinzipbedingt leider relativ ungenau)</li>
<li>Stufe 3: wie Stufe 2, zusätzlich die Geschwindigkeit</li>
<li>Stufe 4: wie Stufe 3, zusätzlich die zurückgelegte Entfernung</li>
<li>Stufe 5: wie Stufe 4, zusätzlich Kurs, <a title="Wikipedia-Artikel zur Dilution of Precision" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dilution_of_Precision">DOP</a> und Informationen zu den empfangenen Satelliten.</li>
</ul>
<p>(Mir persönlich fehlt dabei eine Detailstufe, die nur Uhrzeit, Position und DOP umfaßt, aber das ist Geschmackssache.)</p>
<p>Dabei ist zu beachten, daß die Gesamtmenge des Speichers im Gerät konstant ist und beim Speichern von mehr Informationen pro Datenpunkt insgesamt weniger Datenpunkte in den Speicher passen. Allerdings reicht bereits die erste Stufe im Prinzip aus, um Fotos geocodieren zu können.</p>
<p>Zum Thema Gesamtspeicherkapazität kann ich allerdings keine wirklich konkreten Zahlen liefern. Royaltek selbst schweigt sich aus, die <a title="c't-Vergleichstest mehrerer GPS-Datenlogger" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/19/106_kiosk">c&#8217;t nennt in ihrem Vergleichtest</a> von 2008 nur „&gt;40.000 Punkte“ (allerdings auf keinen konkretes Daten-Detailniveau bezogen) und ich selbst habe es nie wirklich systematisch ausprobiert. Auf Grund meiner Erfahrungen in der Vergangenheit würde ich aber schätzen, daß bei „Maximalspeicherung“, also Detailstufe 5 und einem Speicherintervall von 1s um die 40 Stunden gespeichert werden können. Das läßt sich natürlich noch steigern, in dem man eine geringere Detailstufe und/oder ein größeres Speicherintervall wählt (was beides immernoch absolut ausreichende Ergebnisse zum Fotocodieren liefert). Damit wäre dann bei einem mehrtägigen Trip in die Wildnis, fernab der Zivilisation eher die <a title="Absatz über die Energieversorgung des RGM-3800" href="#energieversorgung">Energieversorgung</a> als der Datenspeicher der begrenzende Faktor.</p>
<p><em>Update: Ebenfalls im <abbr title="Open Street Map">OSM</abbr>-Wiki findet man auch eine detaillierte <a title="Tabelle mit Speicherkapazitäten im OSM-Wiki" href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Malenki/Royaltek_RGM-3800#Handhabung">Tabelle mit Angaben über die Speicherkapazität</a> des Loggers. Dabei ist unter anderem zu lesen, daß bei der höchsten Detailstufe 139.776 Trackpunkte gespeichert werden können, was bei einem 1-s-Intervall einer Dauer von 38,8 Stunden und somit relativ gut meiner Schätzung entspricht. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Außerdem kann man dort lesen, daß z.B. bei der geringsten Detailstufe sage und schreibe 699.008 Datenpunkte in den Speicher passen, was bei einem fünfsekündigen Loggingintervall immerhin gut 40 Tagen(!) Dauerbetrieb entspräche.</em></p>
<p>Das Loggingintervall, also die Zeit zwischen dem Speichern von zwei Datenpunkten, kann man zwischen 1s und 60s einstellen, andere Intervalle (also beispielsweise nach einer bestimmten zurückgelegten Entfernung) sind nicht möglich. Bei jedem Einschalten des Loggers wird dabei ein neuer Track begonnen.</p>
<p>Zum Einstellen dieser Dinge ist, wie gesagt, die Verwendung der mitgelieferten Windowssoftware zwingend erforderlich, direkt am Gerät ist dies nicht möglich. Diese Software dient auch zum Herunterladen der gespeicherten Tracks, wobei die Daten in <a title="Wikipedia-Artikel zum Standard NMEA 0183" href="http://de.wikipedia.org/wiki/NMEA_0183">NMEA</a>-Dateien geschrieben werden. Optional können zusätzlich noch TXT-Dateien mit ausgegeben werden, welche die Angaben aller Datenpunkte in einer für Menschen besser lesbaren Form enthalten.<br />
Die von mir bevorzugte Software zum Geotagging von Fotos <a title="Geosetter-Homepage" href="http://www.geosetter.de">Geosetter</a> kann diese NMEA-Dateien dankswerterweise direkt lesen; will man sich die aufgezeichneten Tracks dagegen zum Beispiel in Google Earth anschauen, muß man sie erst mit einem Konverter ins <a title="Wikipedia-Artikel zum KML-Dateiformat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keyhole_Markup_Language">KML</a>- bzw. KMZ-Format übertragen.<br />
Stellt man, wie ich, den größten Speicherumfang sowie ein 1s-Intervall ein, können die so entstehenden NMEA-Dateien übrigens schon nach wenigen Stunden mehrere Megabyte groß werden. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Firmware-Updates</h3>
<p>Royaltek bietet auf der Firmenhomepage stets die aktuelle Firmware zum Herunterladen an, die man bequem per USB-Kabel und mitgeliefertem Flashtool (ebenfalls nur für Windows) in das Gerät einspielen kann. Das sollte man auch unbedingt tun, denn Royaltek hat echte Entwicklungsarbeit in die Firmware gesteckt: Beispielsweise boten sehr frühe Firmware-Versionen nur die <a title="Absatz über Speicherumfänge" href="#speicherung">Speicher-Detailstufen</a> 1–3 und Loggingintervalle von 5–60s. Außerdem hatte ich zeitweise eine Firmware-Version, die mit einem lästigen Bug behaftet war, welcher dafür sorgte, daß beim Herunterladen der Daten vom jeweils letzten Track unmotiviert das Ende abgeschnitten wurde. Dieser Fehler scheint aber in der aktuellen Firmwareversion „HN00320105“ behoben zu sein.<br />
Im Firmware-Download enthalten ist auch immer die aktuellste Version des Datendownload- und Konfigurations-Tools, welche man ebenfalls benutzen sollte, da ältere Versionen hier ebenfalls möglicherweise nicht den vollen Funktionsumfang (vgl. Speicher-Detailstufen) bieten.</p>
<h3><a name="gps-maus">Betrieb als GPS-Maus</a></h3>
<p>Der Royaltek RGM-3800 bietet die Möglichkeit, das Gerät auch als GPS-Maus, also sozusagen Live-GPS-Empfänger für Computer zu nutzen. Die Anbindung geschieht dabei wie bereits geschrieben über die USB-Schnittstelle. Standardmäßig scheint der RGM-3800 dabei das SiRF-eigene Binärdatenprotokoll zu liefern, zumindest konnte ich nach einiger Fummelei <a title="Download-Möglichkeit für die SiRF-Demo-Software" href="http://www.falcom.de/support/software-tools/sirf/">SiRF-Demo</a> zur Anzeige der Live-Daten aus dem RGM-3800 ermuntern. Angeblich kann man das Gerät auch so umkonfigurieren, daß es statt der Binärdaten NMEA-0183-Daten ausgibt, allerdings ist mir das bislang nicht gelungen – jedenfalls nicht so, daß zum Beispiel <a title="Netstumbler-Homepage" href="http://www.netstumbler.com">Netstumbler</a> damit klar gekommen wäre.</p>
<h3>Empfangsqualität</h3>
<p>Kommen wir nun zum wichtigsten, der Qualität der aufgezeichneten Tracks. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Wie auch der <a title="GPS-Testergebnisse von Dirk Haase" href="http://www.haased.de/gps_ge/vergleich0809.html">Test von Dirk</a> zeigt, liefert der SiRF3-Chip, obwohl er schon einige Jahre alt ist, immer noch eine Empfangsqualität, die mit denen aktueller Empfänger problemlos mithalten kann. Das deckt sich auch mit meiner persönlichen Erfahrung, wie beispielsweise das folgende Bild zeigt:</p>
<div id="attachment_181" class="wp-caption aligncenter" style="width: 251px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/08/GPS-Test_Wald.jpg"><img class="size-medium wp-image-181" title="RGM-3800-Track im Wald" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/08/GPS-Test_Wald-241x300.jpg" alt="RGM-3800-Track im Wald" width="241" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">RGM-3800-Track im Wald</p></div>
<p>Es handelt sich dabei um einen aufgezeichneten Spaziergang, hin und zurück, auf einem Weg, der durch teils dichten Wald führt. Der Tatsache, daß der Track stellenweise vom eingezeichneten Weg abweicht, würde ich dabei nicht viel Bedeutung beimessen, schließlich ist nicht sichergestellt, daß Googles Koordinaten dafür 100%ig exakt sind. Wie man aber sieht – und das ist für mich der entscheidende Punkt – liegen Hin- und Rückweg vergleichweise gut übereinander, was für einen gute Aufzeichnungsqualität spricht.</p>
<p>Als weiterer Pluspunkt schafft es der RGM-3800 nach einem „Kaltstart“ zumindest subjektiv deutlich schneller eine erste Positionsbestimmung hinzubekommen als der GPS-Empfänger in meinem Navigon Auto-Navi.</p>
<p>Allerdings darf man auch von einem SiRF3 keine Wunderdinge erwarten. Beispielsweise kommt er mit <a title="Wikipedia-Artikel zur Mehrwegeausbreitung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwegeausbreitung">Mehrwegeausbreitung</a> der GPS-Signale nur eingeschränkt klar, wie der folgende Track aus Tokioter Straßenschluchten zeigt:</p>
<div id="attachment_182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/08/GPS-Test_Tokio.jpg"><img class="size-medium wp-image-182" title="RGM-3800-Track aus der Tokioter Innenstadt" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2009/08/GPS-Test_Tokio-300x274.jpg" alt="RGM-3800-Track aus der Tokioter Innenstadt" width="300" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">RGM-3800-Track aus der Tokioter Innenstadt</p></div>
<p>Ich kann versichern, daß ich nicht in unkoordiniertem Zickzack quer über die Straßen und durch Häuser gelaufen bin. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Außerdem hat der SiRF3 leider die Tendenz, relativ stark streuende bzw. driftende Meßwerte zu liefern, wenn sich der Empfänger eigentlich in Ruhe befindet. Das kann nachteilig sein, wenn man beim Fotografieren längere Zeit an einem Fleck verweilt. Hier wird dann beim anschließenden Geocodieren der Fotos eventuell manuelle Nachbesserung nötig.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach fast eineinhalb Jahren Nutzung des Royaltek RGM-3800 kann ich sagen, daß sich der Kauf für mich definitiv gelohnt hat. Trotz der hier beschriebenen Macken ermöglicht das Gerät bequemes und einfaches GPS-Logging und in Folge davon in Kombination mit <a title="Geosetter-Homepage" href="http://www.geosetter.de">Geosetter</a> sehr komfortables Geocodieren von Fotos. Ich möchte den Royaltek auf Fototouren nicht mehr missen und sehe momentan auch keinen Grund zu einem anderen Logger mit anderem, neuerem GPS-Empfänger-Chip zu wechseln.</p>
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