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	<title>Hirnfasching.de &#187; Computer</title>
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	<description>Gemischter Wahnsinn</description>
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		<title>Geht doch!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 17:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufgrund einschlägiger Erfahrungen – man denke in der jüngeren Vergangenheit nur an die Einführung des ePersos – bin ich ja immer höchst skeptisch, wenn die beiden Welten „Staat“ bzw. „Behörden“ einerseits und „IT“ oder gar „Internet“ andererseits aufeinander prallen. Umso überraschter war ich, als in der vergangenen Woche etwas funktionierte, das ich so nicht erwartet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund einschlägiger Erfahrungen – man denke in der jüngeren Vergangenheit nur an die <a title="Artikel bei Heise zum Thema" href="http://www.heise.de/ct/artikel/ePerso-Alltag-Warten-aufs-Christkind-oder-auf-Godot-1139898.html">Einführung des ePersos</a> – bin ich ja immer höchst skeptisch, wenn die beiden Welten „Staat“ bzw. „Behörden“ einerseits und „IT“ oder gar „Internet“ andererseits aufeinander prallen. Umso überraschter war ich, als in der vergangenen Woche etwas funktionierte, das ich so nicht erwartet hätte: Für ein neues Auto im Voraus online(!) ein Wunschkennzeichen reserviert und das dann auf der Zulassungsstelle dann auch tatsächlich so zugeteilt bekommen. Na also, geht doch! <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Warum kann „Staat &amp;  IT“ nicht immer so problemlos funktionieren?</p>
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		<title>Hack, hack, weg war er</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 21:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>

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		<description><![CDATA[So schnell kann&#8217;s gehen… Vor nicht mal einer Woche wurde eine kritische Sicherheitslücke im Mail-Server exim bekannt, die von Debian auch recht schnell geschlossen wurde. So weit, so gut, ich habe den Patch natürlich sofort installiert. Nur auf meinem vServer – auf dem auch dieser Blog läuft – nicht, denn dort ist noch Debian Etch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell kann&#8217;s gehen… Vor nicht mal einer Woche wurde eine kritische<a title="Artikel bei Heise Security zum Thema" href="http://www.heise.de/security/meldung/Moegliche-Root-Luecke-in-Internet-Mailer-Exim-Update-1150444.html"> Sicherheitslücke im Mail-Server exim</a> bekannt, die von Debian auch recht schnell <a title="Artikel bei Heise Security zum Thema" href="http://www.heise.de/security/meldung/Debian-und-Red-Hat-schliessen-Exim-Luecke-1151620.html">geschlossen</a> wurde. So weit, so gut, ich habe den Patch natürlich sofort installiert. Nur auf meinem vServer – auf dem auch dieser Blog läuft – nicht, denn dort ist noch Debian Etch installiert, für das Debian keine Patches mehr bereitstellt. Nachdem ich aktuell beruflich jede Menge um die Ohren habe, hatte ich das nötige „Groß-Upgrade“ auf Debian Lenny auf meinen Weihnachtsurlaub vertagt.</p>
<p><span id="more-434"></span>Dummerweise war das zu spät: Heute morgen erreichte mich eine Mail vom vServer-Provider (<a title="Homepage von Server4You" href="http://www.server4you.de">Server4You</a>), daß meine Kiste wegen eines IRC-Spam-Bots komplett vom Netz genommen worden sei.</p>
<p>Sch***e!</p>
<p>Also war kurzfristig Schadensbegrenzung angesagt. Glücklicherweise hatte ich noch ein automatisches System-Backup vom 03.12., das ich – da die Sicherheitslücke erst am 09.12. bekannt wurde – als unkompromittiert ansehen konnte und das schon mal eine gute Basis für die Wiederaufnahme des Betriebs darstellte. Da Server4You auf Wunsch auch eine sogenannte „Recovery-Konsole“ bereitstellt, in die die Festplatte des vServers „offline“ gemountet wird, konnte ich auch noch die wenigen vom Backup nicht erfassten aktuellen Nutzdaten sichern.</p>
<p>Danach konnte ich das Backup zurückspielen, um sofort danach erstmal exim wieder abzuschalten. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, exim in Ruhe zu <a title="Exim-Patch" href="http://blog.steve.org.uk/the_remote_root_hole_in_exim4_is_painful.html">patchen</a>. Als das geschehen war, konnte ich den Server wieder voll in Betrieb nehmen. Die neuesten Nutzdaten habe ich eben noch zurückkopiert, damit ist der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt – ohne Sicherheitslücke natürlich. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das alles natürlich, obwohl ich, wie gesagt, eigentlich gar keine Zeit für so eine Übung habe. Gleich das dist-upgrade zu machen, wäre vermutlich schneller gegangen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Der Angreifer war je nach Sichtweise entweder ziemlich gründlich oder ziemlich dämlich: Das Verzeichnis /etc/exim war nämlich komplett gelöscht, exim damit nicht mehr lauffähig. Gründlich ist das, weil damit sichergestellt ist, daß kein potentieller Konkurrent ebenfalls einbricht; dämlich, weil dem Angreifer eigentlich klar sein müsste, daß ein nicht mehr funktionierender MTA ziemlich schnell auffällt. (Es sei denn, die Kiste ist <em>völlig</em> verwahrlost und/oder ungenutzt.)</p>
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		<title>Nostalgie wider Willen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 16:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Altlast]]></category>
		<category><![CDATA[BIOS-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Windows NT]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich schon mal geschrieben hatte, bin ich nebenbei noch für die Rechner meines Arbeitgebers zuständig. Das hat heute für eine Art unfreiwillige Zeitreise gesorgt. Doch der Reihe nach… Ich muß voraus schicken, daß wir eine Hochgeschwindigkeitskamera haben, die mittels eigener PCI-Karte an einen Meßrechner angeschlossen ist. Laut Auskunft der Kollegen läuft die dazugehörige Auswerte-Software [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich schon mal <a title="Älterer Blogeintrag zum Thema" href="http://hirnfasching.de/2008/10/10/installation-aus-dem-nichts/">geschrieben</a> hatte, bin ich nebenbei noch für die Rechner meines Arbeitgebers zuständig. Das hat heute für eine Art unfreiwillige Zeitreise gesorgt. Doch der Reihe nach… <span id="more-415"></span></p>
<p>Ich muß voraus schicken, daß wir eine Hochgeschwindigkeitskamera haben, die mittels eigener PCI-Karte an einen Meßrechner angeschlossen ist. Laut Auskunft der Kollegen läuft die dazugehörige Auswerte-Software aber ausschließlich unter Windows NT 4.0. Nun ist es so, daß die Bilder, die die Kamera aufnimmt, natürlich zwecks Auswertung usw. auch irgendwie vom Labor zum Arbeitsplatzrechner des „dazugehörigen“ Mitarbeiters kommen müssen. Aus diversen Gründen gibt&#8217;s in diesem Labor kein LAN (und soll dort auch nicht hin) und „USB“ ist für eNTe 4.0 ein Fremdwort. Also ist das so eingerichtet, daß man die Daten mit einer IDE-Festplatte im Wechselrahmen vom Labor ins Büro transferiert. Nicht besonders schön, funktioniert aber prinzipiell.</p>
<p>Dummerweise ist eben jene Festplatte kürzlich mit einem Elektronikdefekt gestorben. (Nein, ich will an dieser Stelle dem neuen Kollegen <em>nicht</em> unterstellen, daß er daran schuld ist. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) Eine alte IDE-Festplatte konnte ich gottseidank noch aus dem Hardware-Fundus ausgraben, aber damit gingen die Probleme erst so richtig los:</p>
<ol>
<li>hat der betreffende Kollege natürlich einen brandneuen PC. Glücklicherweise hat der sogar noch einen IDE-Controller, was heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich ist. Allerdings hängt der natürlich längst nicht mehr direkt an/in der Southbridge, sondern an einem Drittanbieter-Controller, der auch erstmal im BIOS aktiviert werden will.</li>
<li>war hatte die Ersatzplatte – von der ich froh war, sie überhaupt gefunden zu haben – 40&thinsp;GB groß. Und damit fingen die Probleme erst richtig an: Denn der Meßrechner besteht sozusagen stilecht zum NT 4.0 aus Uralthardware in Form eines Asus-P5A-Mainboards mit AMD-K6-Prozessor darauf. (Sockel 7 – kennt den noch jemand?) Dieses Mainboard ist derart alt, daß es von Festplatten &gt;32&thinsp;GB schlicht nichts wissen will und sich beim Booten einfach aufhängt. Die älteren unter meiner werten Leserschaft erinnern sich vielleicht noch dunkel an die 32-GB-Hürde.<br />
Wie&#8217;s der Teufel so will, hat die Festplatte natürlich auch keinen 32-GB-Begrenzungsjumper (ja, liebe Kinder, sowas hat&#8217;s früher auch mal gegeben <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). Also Google anwerfen, ob&#8217;s für das Board evtl. ein BIOS-Update gibt. Tatsächlich, es gibt eines, das das 32-GB-Problem behebt. Offiziell als „Beta“ deklariert, aber sei&#8217;s drum. Damit war die Nostalgie dann perfekt, denn ich mußte mir erstmal eine DOS(!)-Boot-Diskette(!!) erstellen, um damit dann das BIOS-Update flashen zu können. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das zuvor das letzte Mal gemacht habe…<br />
Entgegen meiner Befürchtungen funktionierte das BIOS-Update sogar, wodurch der Meßrechner nun auch mit der 40-GB-Platte klarkam. Blieb noch Problem Nummer</li>
<li>Denn IDE-Platten wollen ja auch noch als Master oder Slave konfiguriert werden. Nachdem die Wechselplatte logischerweise die einzige IDE-Platte im Büro-Rechner des Kollegen ist, muß sie dort als Master laufen. Allerdings war der Wechselrahmen im Meßrechner auf Slave gestöpselt und an „Cable Select“ war auch nicht zu denken. Also „mal eben schnell“ auch noch im Meßrechner die Wechselplatte und das CD-ROM-Laufwerk an den IDE-Controllern durchrotieren, bis die Wechselplatte dort schließlich ebenfalls als Master lief.</li>
</ol>
<p>Fazit: Nach längeren Basteleien ist das Ziel erreicht, jetzt sollte alles wie gewünscht funktionieren. Allerdings merkt man, wenn man nach jahrelanger Abstinenz wieder mit IDE, DOS-BIOS-Updates usw. herumhantieren muß, wie verdammt komfortabel doch moderne Hardware mit S-ATA, USB und im laufenden Betrieb flashbaren BIOSen ist.</p>
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		<title>Die Qual der Gehäuse-Wahl</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 11:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Gehäuse]]></category>
		<category><![CDATA[neuer PC]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Grübeln über einen neuen PC hat sich an völlig unerwarteter Stelle ein Problem aufgetan: Bei der Wahl des passenden Gehäuses. Dabei will ich eigentlich gar nicht viel – dachte ich jedenfalls: Bigtower oder zur Not ein Miditower, nicht größer als maximal 23×70×45 cm (B×H×T). Schwarzes Gehäuse oder zumindest sonst eine gedeckte Farbe in schlichter Eleganz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim <a title="Vorheriger Blogeintrag zum Thema" href="http://hirnfasching.de/2010/10/21/kaputtes-windows-und-die-folgen/">Grübeln über einen neuen PC</a> hat sich an völlig unerwarteter Stelle ein Problem aufgetan: Bei der Wahl des passenden Gehäuses. Dabei will ich eigentlich gar nicht viel – dachte ich jedenfalls: <span id="more-414"></span></p>
<ul>
<li>Bigtower oder zur Not ein Miditower, nicht größer als maximal 23×70×45 cm (B×H×T).</li>
<li>Schwarzes Gehäuse oder zumindest sonst eine gedeckte Farbe in schlichter Eleganz. Nix Buntes, nix Silbernes und auch <em>kein</em> „Gamer“-Gehäuse mit beleuchteten Ventilatoren und sonstigen Lämpchen überall.</li>
<li>Frontklappe vor den Laufwerken wäre schön.</li>
<li>Irgendwo an der Front leicht zugänglich die „üblichen Verdächtigen“ an Buchsen, idealerweise Kopfhörer, Mikrofon, USB, eSATA und Firewire.</li>
<li>Idealerweise bereits ab Werk vorgesehene Schwing­ungs­entkopplungen für Lüfter und Laufwerke, insb. Festplatten (Man will&#8217;s ja auch leise haben <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ).</li>
<li>Idealerweise bereits ab Werk eingebaute Staubfilter an den Einsaugöffnungen. (Was in einem ganz normalen PC im Laufe der Zeit an Staub und sonstigem Dreck ansammelt, rangiert irgendwo zwischen beeindruckend und widerlich – und behindert an Kühlkörpern etc. den zur Kühlung notwendigen Luftzug.)</li>
</ul>
<p>Wie gesagt: Klingt alles relativ harmlos, ist es aber in der Praxis leider nicht. Ich war schon soweit, in den sauren Apfel eines Preises &gt; €200,— zu beißen und zum<a title="Produkthomepage des Lian Li PC-71AF" href="http://www.lian-li.com/v2/en/product/product06.php?pr_index=338&amp;cl_index=1&amp;sc_index=25&amp;ss_index=61"> Lian Li PC-71AF</a> zu greifen, bis mir auffiel, daß das mit 61,5 cm viel zu tief ist. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Das <a title="Produkthomepage des Lian Li Tyr PC-X2000" href="http://www.lian-li.com/v2/en/product/product06.php?pr_index=258&amp;cl_index=1&amp;sc_index=25&amp;ss_index=61">Lian Li Tyr PC-X2000</a> würde zwar nominell noch gerade so passen, hat aber den Nachteil, daß die o.g. „Front“-Anschlüsse oben auf dem Gehäuse sind und dadurch zwischen Gehäuse und Computertisch nicht mehr genug Platz wäre, um bequem einen USB-Stick o.ä. einzustecken. Ganz abgesehen davon, daß dieses Riesenteil preislich sogar bei rund €500,— liegt.</p>
<p>Nach aktuellem Stand der Dinge wird&#8217;s wohl ein <a title="Produkthomepage des Lancool PC-K58" href="http://www.lancoolpc.com/en/product/product06.php?pr_index=14&amp;cl_index=1&amp;sc_index=25&amp;ss_index=62">Lancool PC-K58</a> werden. (Lancool ist der Billigableger von Lian Li.) Das K58 hat zwar keine Frontklappe, ist nicht ganz so schlicht und die Firewire- und eSATA-Buchse(n) muß ich anderweitig nachrüsten, aber alle andere Forderungen wären erfüllt und mit ca. 60–70 Euro wäre es sogar deutlich billiger als z.B. die beiden Lian Lis. Aber vielleicht hat ja meine werte Leserschaft noch eine bessere Idee. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kaputtes Windows und die Folgen</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 20:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[neuer PC]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum war ich aus dem Urlaub zurück, kündigte mir meine (Haupt-)Windows-Installation am Freitagvormittag die Freundschaft den Dienst – sprich: sie wollte nicht mehr booten. Nach dem ersten Ärgern war mir relativ schnell klar, daß wenn ich schon Windows komplett neu installieren und konfigurieren muß, ich das doch besser gleich auf neuer Hardware mache.  Immerhin ist mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum war ich aus dem Urlaub zurück, kündigte mir meine (Haupt-)Windows-Installation am Freitagvormittag <span style="text-decoration: line-through;">die Freundschaft</span> den Dienst – sprich: sie wollte nicht mehr booten. Nach dem ersten Ärgern war mir relativ schnell klar, daß wenn ich schon Windows komplett neu installieren und konfigurieren muß, ich das doch besser gleich auf neuer Hardware mache.  Immerhin ist mein aktueller PC ein Pentium 4 mit 3 GHz und 3 GB RAM von Juni/Juli 2003. Eine Aufrüstung wäre hier also kein Luxus im engeren Sinn. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <span id="more-412"></span></p>
<p>Eher durch Zufall probierte ich gestern nach einer knappen Woche „Notbetrieb“ mit einer alten, parallen Windows-Testinstallation nochmal die Haupt-Windows-Installation aus und siehe da: auf wundersame Weise war diese nun geheilt und läßt sich seither wieder booten. Zwar war mein Profil ziemlich zerschossen (Luna statt Win2k-Oberfläche, verschobene Desktop-Icons, verändere Dateitypverknüpfungen…), aber nach etwas Basteln ist das nun wieder weitgehend so wie&#8217;s vorher war und ich kann wieder wie gewohnt arbeiten.</p>
<p>Soweit, so gut, allerdings hat sich die Idee vom neuen Rechner doch irgendwie festgesetzt. Fragt sich nur, wie ich mir einen neuen PC zusammenstellen sollte. Derzeit schwanke ich zwischen zwei Optionen: Ein Intel Core i5-760 mit 8 GB RAM oder einen Core i7-930 mit 12 GB RAM. Mit 2,8 GHz takten beide und beide haben vier echte Kerne, der i7 bietet aber zusätzlich noch <a title="Wikipedia-Artikel über Hyperthreading" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperthreading">Hyperthreading</a>. Nun ist es nicht so, daß ich die zusätzliche Rechenleistung unbedingt brauchen würde; das Mehr an Verlustleistung (immerhin 130 W gegenüber 95 W <a title="Wikipedia-Artikel über Thermal Design Power" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tdp">TDP</a>) und den höheren Preis erst recht nicht. Aber die drei statt zwei Speicherkanäle, die mehr Arbeitsspeicher ermöglichen, was für Bildbearbeitung ja nie verkehrt ist, machen mich schon irgendwie wuschig. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie auch immer: so richtig entscheiden kann ich mich derzeit nicht. Mit einem Mac, wie mir <a title="Christians Blog" href="http://www.saweso.com">Christian</a> und <a title="Saschas Blog" href="http://rheker.wordpress.com/">Sascha</a> wenig überraschend unisono vorgeschlagen haben, kann ich mich jedenfalls nicht so recht anfreunden. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie schon der Kaiser sagte: Schau mer mal…</p>
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		<title>Übertriebene Sicherheit</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/09/12/uebertriebene-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 09:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[W-LAN]]></category>
		<category><![CDATA[WFT-E2]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich ist mir sehr preiswert ein neckisches neues Spielzeug zugelaufen: Ein „Wireless File Transmitter“ Canon WFT-E2. Wie der Name schon sagt, kann man damit eine Kamera in W-LANs einklinken und z.B. die geschossenen Bilder direkt auf einen FTP-Server hochladen. (Außerdem bietet das Gerät noch andere interessante Dinge, z.B. via USB ein Speichermedium oder einen GPS-Empfänger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich ist mir sehr preiswert ein neckisches neues Spielzeug zugelaufen: Ein „Wireless File Transmitter“ <a title="Infoseite zum WFT-E2 (englisch)" href="http://cpn.canon-europe.com/content/product/accessories/wft_e2_e3.do">Canon WFT-E2</a>. Wie der Name schon sagt, kann man damit eine Kamera in W-LANs einklinken und z.B. die geschossenen Bilder direkt auf einen FTP-Server hochladen. (Außerdem bietet das Gerät noch andere interessante Dinge, z.B. via USB ein Speichermedium oder einen GPS-Empfänger anzuschließen&#8230;). <span id="more-341"></span></p>
<p>Klar, daß der sofort nach Ankunft getestet werden mußte. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Jetzt muß man wissen, daß ich zuhause fürs Surfen im Garten usw. ein permanentes W-LAN betreibe. Natürlich abgesichert mit WPA2 und 35 Zeichen langem zufällig generiertem Paßwort. Erste Erkenntnis: 35 Zeichen sind sehr mühsam einzugeben, wenn man dazu nur ein Drehrädchen und eine Taste zur Verfügung hat…</p>
<p>Doch damit nicht genug: Auch nach Eingabe des Paßwortes war der WFT-E2 nicht dazu zu bewegen, sich im W-LAN anzumelden. Ausprobieren diverse Einstellungen und wiederholtes Überprüfen des WPA-Schlüssels brachte keine weiteren Erkenntnisse.</p>
<p>Als ich mir dann allerdings vorgestern einen ebenfalls WPA2-konfigurierten zweiten Accesspoint auslieh und damit die Anmeldung sofort klappte, dämmerte es mir langsam: In meinem Accesspoint hatte ich zusätzlich noch den MAC-Adress-Filter aktiviert, in dem natürlich der WFT-E2 noch nicht als zulässig eingetragen war. Manchmal ist zuviel Sicherheitsbewußtsein doch doof. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hitzeopfer, Teil 2</title>
		<link>http://hirnfasching.de/2010/07/13/hitzeopfer-teil-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Switch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Webserver-Festplatte hat es in meinem Umkreis ein weiteres Hitzeopfer gegeben. Ich meine damit nicht die im ICE wegen ausgefallener Klimaanlage kollabierten Schüler (obwohl das eigentlich für mich als Bahn-Hasser es definitiv wert wäre, mich darüber aufzuregen). Nein, ich meine damit meinen schnöden Netzwerkswitch, der bei mir auf dem Dachboden montiert ist und dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Webserver-Festplatte hat es in meinem Umkreis ein weiteres Hitzeopfer gegeben. Ich meine damit nicht die <a title="Artikel bei Spiegel-Online über Hitzepannen bei der Bahn" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,705992,00.html">im ICE wegen ausgefallener Klimaanlage kollabierten Schüler</a> (obwohl das eigentlich für mich als Bahn-Hasser es definitiv wert wäre, mich darüber aufzuregen). Nein, ich meine damit meinen schnöden Netzwerkswitch, der bei mir auf dem Dachboden montiert ist und dessen Netzteil der Hitze gestern nicht mehr gewachsen war. Gottseidank hatte <a title="Anderls Blog" href="http://ak1301.de">Andreas</a> noch ein Reservegerät übrig, daß ich mir ausleihen konnte. Ich hoffe, daß es in absehbarer Zeit wieder kühler wird, bevor noch mehr IT über den Jordan geht…</p>
<p>Aber immerhin, die Sache hat ein Gutes: Das ist endlich die willkommene Ausrede, mir einen Gigabit-Switch zuzulegen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Server-Hitzschlag</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 20:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer und ich haben eins gemeinsam: wir mögen beide keine Hitze. Unter diesen Umständen ist es besonders ungünstig, daß die Server meines Arbeitgebers, für die ich nebenbei zuständig bin, in einem vollkommen unklimatisierten Raum im dritten Stock stehen. Das hat der Webserver am vergangenen Wochenende bei 30–35°C Außentemperatur bereits eindrucksvoll durch den Ausfall einer Festplatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Computer und ich haben eins gemeinsam: wir mögen beide keine Hitze. Unter diesen Umständen ist es besonders ungünstig, daß die Server meines Arbeitgebers, für die ich nebenbei zuständig bin, in einem vollkommen unklimatisierten Raum im dritten Stock stehen. Das hat der Webserver am vergangenen Wochenende bei 30–35°C Außentemperatur bereits eindrucksvoll durch den Ausfall einer Festplatte demonstriert. (RAID1 sei Dank war der Schaden auf eine vorübergehende Nichterreichbarkeit der Webseite begrenzt.) Denn gerade der Webserver, der in einer Pizzabox daherkommt und überdies relativ weit oben im Rack montiert ist, hat besonders mit der Hitze zu kämpfen.</p>
<p><span id="more-328"></span></p>
<p>Da der Wetterbericht für kommendes Wochenende und den Anfang nächster Woche Tageshöchstwerte für &gt;35°C angekündigt hat, und es heute Vormittag bereits wieder 30°C im Rack hatte, machte ich mir ernsthafte Sorgen, daß die Server das Wochenende nicht überleben. Klimaanlagen lassen sich – gerade im Sommer, welch Wunder – nicht von jetzt auf gleich beschaffen und gerade Monoblockgeräte, die vielleicht noch auf die Schnelle aufstellbar gewesen wären, sollen laut mehrheitlicher Aussage nichts taugen.</p>
<p>Meinen Vorschlag, die Server vorsichtshalber übers Wochenende herunterzufahren, wurde von der Chefetage in Bausch und Bogen abgelehnt, man sei auch am Wochenende auf E-Mails angewiesen. (Den Hinweis, daß es dann möglicherweise für deutlich längere Zeit keine E-Mails gäbe, habe ich mir verkniffen. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Wie auch immer, ungewöhnliche Probleme erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Also haben Kollege Max und ich heute Nachmittag kurzerhand die Server in den klimatisierten(!) Besprechungsraum verfrachtet.</p>
<p>Nachdem ich die Kisten zum Umzug ohnehin herunterfahren mußte, haben wir die Gelegenheit gleich genutzt, den Servern wieder besseren Durchzug zu spendieren und haben sie dazu gründlich gereinigt. Man glaubt ja gar nicht, wieviel wirklich wiederlicher Siff sich an Ansaugöffnungen und in Rechnern ablagern kann, wenn sie in ungefilterter Atmosphäre arbeiten. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/07/Serverpark.jpg"><img class="size-medium wp-image-329" title="Server im Besprechungszimmer" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/07/Serverpark-300x295.jpg" alt="Server im Besprechungszimmer" width="300" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Server im Besprechungszimmer</p></div>
<p>Und bevor jemand wegen der Monitore und den Eingabegeräten mault: Ich mußte beide Kisten noch umkonfigurieren, statt der Glasfaser-Netzwerkkarten die Kupfer-Ports zu verwenden. Und der File- und Mailserver ist wegen Exchange ohnehin eine Windowskiste. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum wir nicht mehr sehen können</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildfehler]]></category>
		<category><![CDATA[ClearType]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel einen Sonnenuntergang sieht und ihn schön findet oder wie man ein interessantes Fotomotiv sieht. Nein, es geht mir um bewußtes Sehen in dem Sinn, daß man rein technische Bildqualität beziehungsweise deren Abwesenheit erkennt. Denn das ist eine Fähigkeit, die anscheinend heutzutage vielen leider fehlt. Warum das so ist, darüber habe ich mir meine Gedanken gemacht. <span id="more-289"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auslöser dafür, wieder intensiver über diese Problematik nachzudenken, war eine Usenet-Diskussion, die sich um das Für und Wider von <a title="Wikipedia-Artikel über ClearType" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cleartype">ClearType</a> drehte, einer Technologie, welche die Schriftdarstellung insbesondere auf TFT-Displays verbessern soll. Dabei werden am Rand von Schriften als eine Art modifiziertes <a title="Wikipedia-Artikel über Anti-Aliasing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_%28Computergrafik%29">Antialiasing</a> die sogenannten RGB-<a title="Wikipedia-Artikel über Subpixel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subpixel">Subpixel</a> getrennt angesteuert, um so die wahrgenommene Auflösung und damit die Schärfe der Schriftdarstellung zu erhöhen. Das Problem dabei: es entstehen Farbsäume an den einzelnen Buchstaben, die den Text zumindest unter bestimmten Umständen deutlich matschiger aussehen lassen und die, gehässig formuliert, schlicht einen Bildfehler namens <a title="Wikipedia-Artikel über Chromatische Aberration" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Aberration">Chromatische Aberration</a> darstellen. Erschreckt hat mich bei dieser Diskussion, wie vehement diese Technik von einigen Diskutanten verteidigt wurde und zum Beleg auch noch Screenshots gepostet wurden, bei deren Anblick die Schrift vor lauter Farbsäumen vor meinen Augen flimmerte und mir beinahe übel wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">So kam ich auf die Frage, wie es dazu kommen kann, daß solche eklatanten Bildfehler als toll und sogar als Verbesserung gegenüber eines gestochen scharfen Schriftbildes ohne ClearType – und bei kleinen Schriften auch ohne Antialiasing – empfunden werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: meiner Meinung nach gibt es mehrere Ursachen, die sich aber alle unter dem Stichwort „Abstumpfung“ zusammenfassen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein ganz prägnantes Beispiel dafür sind billige Digitalkameras. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich habe absolut nichts gegen Digitalkameras, auch nicht per se gegen billige. Das Problem liegt im Umgang damit: Von breiten Bevölkerungsschichten werden solche Kameras schlicht danach gekauft, welches Modell am billigsten ist, auch werbewirksam hohe Megapixel-Zahlen mögen eine Rolle spielen. Doch genau diese Kombination aus niedrigem Preis und vielen Pixeln führt zu Kameras mit Sensoren, die bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen anfangen, starkes Rauschen zu produzieren. Da solche Kameras dann oft auch noch mit lichtschwachen (weil ebenfalls billigen) Objektive ausgestattet sind, drehen die Automatiken  in den Kameras (ich behaupte, daß nur eine Minderheit an Kamerabenutzern sich mit den absoluten Grundlagen der Fotografie wie Belichtungszeit und Blende auseinandersetzt und der große Rest die Vollautomatiken der Kameras benutzt – schließlich hat die Werbung ja automatisch schöne Bilder versprochen) die Sensorempfindlichkeit nach oben, was für noch stärkeres Rauschen sorgt. Hilfsweise, bei gezündetem Blitz in einer Kompaktkamera, zu einer grotesken Lichtverteilung im Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Resultat erhält man also riesige Mengen an schlechten, weil verrauschten Bildern, die aber über kurz oder lang als normal hingenommen werden, weil man sich einerseits irgendwie daran gewöhnt hat, andererseits der Nachbar, Freund, Arbeitskollege oder sonstwer mit seiner Kompaktkamera ja auch die selbe Bild-„Qualität“ erhält.</p>
<p style="text-align: justify;">Den gleichen Effekt, nur noch wesentlich stärker, rufen die inzwischen allgegenwärtigen „Foto“-Handys hervor. Ich gebe zwar zu, daß es inzwischen vereinzelt Modelle gibt, die eine für gelegentliche Schnappschüsse akzeptable Bildqualität liefern, jedoch habe ich schon genügend Bilder aus Handys – die aus meinem eigenen Siemens M75 eingeschlossen – gesehen, die wirklich extrem schlecht waren. Um beim Beispiel M75 zu bleiben: Das produziert einen brutalen Cyan-Stich in den Bildern, hat einen übel eingeschränkten <a title="Wikipedia-Artikel über Dynamikumfang u.a. in Bildern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamikumfang">Dynamikumfang</a> und ist derart unscharf, daß man Mühe hat, die etwas kleiner geschriebenen technischen Daten zu entziffern, wenn man beim Saturn einen A3-Preis- und Infoaufsteller formatfüllend fotografiert hat. Getoppt wird das dann höchstens noch von Handy-Videos, wo dann zur schlechten Standbildqualität noch bildfüllende Kompressionsartefakte und nutzerverschuldet hochseeverdächtiges Kamerawackeln hinzukommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderes Beispiel sind die Flachbildfernseher, die hierzulande besonders zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen. Doch insbesondere zur damaligen Zeit brachten diese Fernseher zwei eklatante Nachteile mit sich: Abgesehen von Blu-ray und HD-DVD (die auch noch selten, weil teuer, waren) war an Bildquellen in HD-Auflösung noch nicht zu denken. Da aber die <a title="Wikipedia-Artikel über TFTs" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkristallbildschirm">Panels</a> in den Geräten bereits HD-Auflösung hatten, mußte jegliches Bildmaterial vom Fernseher in der Auflösung hochgerechnet werden, was zur damaligen Zeit weitgehend mehr schlecht als recht gelang. Die Folge war eine schon an sich maue Bildqualität. Erschwerend kam noch hinzu, daß Flachbildfernseher grundsätzlich eine Anzeigefläche im Seitenverhältnis 16:9 haben, Mitte der 2000er Jahre der weitaus größte Teil an Fernsehsendungen (wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt, sogar die Übertragungen der genannten Fußball-WM) noch im Format 4:3 ausgestrahlt wurde. Aus Gründen die ich bis heute nicht wirklich verstehe (wahrscheinlich, weil ein entsprechend seitenrichtiges 4:3-Bild auf den eigentlich großen 16:9-Bildschirm doch recht bescheiden wirkt), war – und ist es in entsprechenden Fällen auch heute noch – bei der Mehrheit der Fernsehnutzer Usus, sich 4:3-Material auf einem 16:9-Bildschirm dergestalt anzuschauen, daß das Bild vom Fernseher in die Breite gezerrt wird. Gerne auch in der verschärften Version mit ungleichmäßiger Verzerrung (wenig in der Bildmitte, stark am linken und rechten Bildrand).</p>
<p style="text-align: justify;">Das Resultat ist, ich schrieb es bereits, ein verzerrtes Bild, also ein grober Bildfehler. Auch hier konnte ich nirgends Widerspruch dagegen entdecken, im Gegenteil: Sogar mein Fernsehhändler behauptete damals, darauf angesprochen, „da gewöhne man sich daran“. Hätte er nur wenige Jahre zuvor versucht, seinen Kunden einen Röhrenfernseher mit derartigen Bildfehlern zu verkaufen, hätte man ihm die Ware wohl rechts und links um die Ohren gehauen. Auch hier kann ich mir die Akzeptanz der Fehler nur so erklären, daß durch das massenweise Sehen beziehungsweise Sehenmüssen eine Abstumpfung dagegen stattgefunden hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nun zum eingangs erwähnten ClearType zurückzukommen, so fehlt mir etwas die Erklärung, warum das als toll empfunden wird. Möglicherweise saßen viele Computernutzer früher vor Röhrenmonitoren mit unscharfem Bild und schlechter <a title="Wikipedia-Artikel über Konvergenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konvergenz_%28Bildschirm%29">Konvergenz</a>, so daß sie vom naturgemäß scharfen Bild von LC-Displays überrascht waren und sich den alten Bildeindruck zurückwünschten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend kann man also sagen, daß ich hinter dem ganzen Problem eine Spirale von technisch immer minderwertiger werdender Massenware und dagegen durch Gewöhnung abstumpfende Konsumenten vermute. Und ich fürchte, daß – von einigen wenigen <a title="Blogeintrag über die Vorstellung der Canon G11" href="http://hirnfasching.de/2009/08/19/zwei-schritte-in-die-richtige-richtung/">Lichtblicken</a> abgesehen – sich diese Spirale auch zukünftig weiter nach unten drehen wird. Und das eher schneller als langsamer…</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Klaus&#8217; Navi</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 21:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei gestrigen Linux-Stammtisch präsentierte Stammtischbruder Klaus seine neueste Bastelei: Er hatte sich sein Navigationsgerät vom Typ „Transonic PNA 6000T“ (das unter anderen auch unter Medion-Label im Handel war) etwas „modifziert“: Zunächst war es ihm mit einem Internet beschriebenen Trick gelungen, direkt das Windows CE zu gelangen, das „hinter“ der Navigationssoftware läuft. Von diesem WinCE aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei gestrigen Linux-Stammtisch präsentierte Stammtischbruder Klaus seine neueste Bastelei: Er hatte sich sein Navigationsgerät vom Typ „Transonic PNA 6000T“ (das unter anderen auch unter Medion-Label im Handel war) etwas „modifziert“: Zunächst war es ihm mit einem Internet beschriebenen Trick gelungen, direkt das Windows CE zu gelangen, das „hinter“ der Navigationssoftware läuft. Von diesem WinCE aus kann er inzwischen ein an die Hardware angepaßtes Debian Linux booten, das sogar einen SSH-Zugang über die eingebaute USB-Schnittstelle bietet. Der SSH-Zugang zickt zwar noch etwas, aber immerhin… <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_272" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/linuxnavi.jpg"><img class="size-medium wp-image-272" title="Linux-Navi" src="http://hirnfasching.de/wp-content/uploads/2010/02/linuxnavi-300x254.jpg" alt="Linux-Navi" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Linux-Navi</p></div>
<p>Als nächstes hat sich Klaus vorgenommen, auch noch ein X Window System zum Laufen zu bekommen, das hat sich gestern Abend aber noch hartnäckig geweigert. In jedem Fall aber auch so schon sehr beeindruckend. <img src='http://hirnfasching.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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