Marshmallow

Zu meiner eigenen Verblüffung bot mir gestern mein Samsung Galaxy S5 Mini rund ein Jahr nach dem Update auf Lollipop ein Update auf Android 6.0.1 a.k.a. „Marshmallow“ an. Gut zu wissen, dass sich Samsung auch bei älteren Smartphones (aktuell ist im Moment bereits die S7-Generation) zumindest ansatzweise um eine Update-Versorgung kümmert. :)

Designmäßig scheint das Pendel übrigens bereits jetzt schon wieder in die andere Richtung zu schwingen: Googles arg minimalistisches und eher grobschlächtiges „Material Design“, das ich noch bei Lollipop kritisiert hatte, wird jetzt zumindest in der Samsung-eigenen „TouchWiz“-Oberfläche durch quietschbunte und eher verspielte Icons abgelöst. ;)

Update 09.03.2017: Leider lief beim Update doch nicht alles uneingeschränkt glatt. Seit dem Update verschluckt das Telefon regelmäßig App-Sounds ganz oder teilweise – grob geschätzt in 25% aller Fälle. :(

Spaß mit Sixt

Zur folgenden Geschichte muss ich kurz erklären, dass sich bei meinem aktuellen Arbeitgeber Mietwägen als Mittel der Wahl für Dienstreisen eingebürgert haben. Diese werden im Regelfall mit entsprechenden Großkunden-Konditionen (u.a. immer mit Navigationssystem) als „Passat-Klasse“ bei Sixt gebucht. Im Normalfall klappt das auch sehr gut, immer mal wieder gibt es statt des bestellen VW Passats auch mal ein kostenloses Upgrade in Form eines Mercedes‘, Audis oder BMWs. Diese Woche hingegen ging es bei mir gründlich schief. Weiterlesen Spaß mit Sixt

Buchung als Intelligenztest

Kürzlich habe ich ja eine Probefahrt mit einem Tesla Model S gemacht. Die Online-Buchung derselben gestaltete sich aber überraschend kompliziert: Auf der Tesla-Homepage findet man zunächst relativ prominent einen Button „Probefahrt“. Klick man diesen an, kann man zunächst ein kleines Online-Formular mit ein paar Basis-Informationen wie Name und E-Mail-Adresse ausfüllen. Daraufhin bekommt man eine E-Mail zugeschickt. In dieser E-Mail stehen aber mitnichten Informationen zur Probefahrt, sondern die E-Mail enthält im Wesentlichen einen weiteren Button „Probefahrt vereinbaren“. OK, ein sogenanntes „Double Opt-In“ ist im IT-Umfeld grundsätzlich keine wirkliche Seltenheiten, wirklich skurril wird es allerdings, wenn man diesen anscheinend personalisierten(!) Link in der E-Mail anklickt: Dann landet man nämlich wieder auf der Tesla-Homepage und sieht sich einem Online-Formular gegenüber, dass exakt identisch zum ursprünglichen Formular ist. Erst wenn man dort erneut seine Daten einträgt, wird man von Tesla telefonisch kontaktiert und kann tatsächlich eine Probefahrt vereinbaren.

Einfach und benutzerfreundlich geht anders.

München und die Medien

Nur ein kurzes Statement zum gestrigen Amoklauf in München: So schlimm der mit aktuell 10 Toten auch war, so nervig und abstoßend war auch der Umgang der Medien damit. Über zig Stunden am Abend und auch am heutigen Morgen liefen mindestens bei ARD, ZDF und Bayrischem Rundfunk Dauer-Sondersendungen, die im Wesentlichen von Alarmismus und Hysterie geprägt waren. Die Reporter verbrachten die meiste Zeit damit, sich gegenseitig zu erklären, dass man nichts oder zumindest nichts genaues wisse. Qualitätsjournalismus sieht deutlich anders aus!

Reparatur TrekStor SurfTab Xintron i7.0

Kürzlich bekam ich einen „elektronischen Patienten“ in Form eines TrekStor SurfTab Xintron i7.0 auf den imaginären OP-Tisch. Das Tablet war mit eingestecktem USB-Kabel vom Tisch gefallen, wodurch die USB-Buchse beschädigt wurde. Da das Gerät zum einen einen fest eingebauten Akku hat, der sich zum anderen nur über den USB-Anschluss aufladen lässt, war das Tablet somit de facto ein Totalschaden. Da entsprechend rein praktisch nicht mehr viel kaputtgehen konnte, habe ich mich an einer Reparatur versucht. :) Hier ist der Bericht dazu. Weiterlesen Reparatur TrekStor SurfTab Xintron i7.0

Kundenabschreckung bei DHL mit Google

Heute soll’s mal wieder nicht um den eigenen Hirnfasching gehen, sondern um den der anderen – in diesem Fall DHL. Dazu muss ich sagen, dass ich lange Zeit der DHL gegenüber wohlgesonnen war, weil sie in Sachen Servicequalität zumindest in meiner Gegend so etwas wie der Einäugige unter den Blinden war. Außerdem sind die DHL-Packstationen durchaus praktisch, wenn man tagsüber arbeitsbedingt nicht zu Hause ist und auch keine Lust hat, anschließend Pakete irgendwo in der Nachbarschaft zu suchen und/oder in irgendwelchen chronisch überlaufenen Filialen und Paketshops zu kruden Öffnungszeiten abzuholen. Zu eben diesem Packstationsdienst gehört auch das Online-Portal Paket.de, auf dem man als DHL-Kunde seine Paketsendungen verwalten kann. Soweit, so gut. Weiterlesen Kundenabschreckung bei DHL mit Google

Aprilwetter extrem

Da sage noch einer, das Wetter wäre nicht mehr so wie früher. ;-) Die vergangene Woche hatte es wettertechnisch durchaus in sich. Am Sonntag (24. April) ging es los: Gleich mehrere teils heftige Schneeschauer zogen durch den Landkreis Bayreuth. Am Montagmorgen lag sogar eine dünne Schneeschicht auf den Hausdächern und teilweise auf den Wiesen. Dieses Wetter hielt auch einige Tage an, immer wieder gab es teilweise heftiges Schneegestöber, das aber auch immer wieder durch Perioden mit Sonnenschein unterbrochen war. Auch am Morgen des 27.04. lag noch einmal eine dünne Schneeschicht, nachdem es in der Nacht stark geschneit hatte. In mehreren Nächten gab es Nachtfrost, in der Nacht vom 27. auf den 28. April sogar so, dass sich auf meinen Dachliegefenstern ein Art von Eisblumen gebildtet hatte.

Aber nicht nur in Bayreuth gab es Winterwetter, in der Nacht vom 25. auf den 26. April gab es im Hochspessart noch einmal eine geschlossene Schneedecke.

Seit Ende der Woche ist nun aber wieder deutlich wärmer und trocken, also eigentlich passend zum heutigen ersten Mai. Meine Befürchtung ist jetzt nur noch, dass auf diesen späten Wintereinbruch wieder ein unangenehm heißer Sommer folgen wird…

Voll auf Speed

Vor gut zweieinhalb Jahren hat’s mich ja aus beruflichen Gründen nach Bayreuth verschlagen. Ich hatte damals auch gleich recht unkompliziert eine Wohnung gefunden. Jene liegt zwar angenehm ruhig, quasi „auf dem Dorf“, hat(te) aber unter anderem den großen Nachteil, dass die Telefonleitung zur nächsten Vermittlungsstelle offensichtlich recht lang ist. Das hatte zur Folge, dass das gleich beim Einzug bestellte DSL 6000 von 1&1 mehr schlecht als recht funktionierte. Mehr als gut 1000 kbit/s im Downstream gab die Leitung nicht her und das auch noch eher wackelig. Weiterlesen Voll auf Speed

Back to the Future

Kürzlich gab’s bei mir einen Flashback in die späten 1980er beziehungsweise frühen 1990er Jahre: Damals, als Schüler, hatte ich eine Casio-Digitaluhr DB-520, die nicht einfach nur die Zeit anzeigte, sondern auch eine ganze Reihe von Zusatzfunktionen bot wie beispielsweise Stoppuhr, Timer, Weltzeituhr, Telefonnummern- und Terminspeicher. Sozusagen die frühen Vorläufer der heutigen Smartwatches. Durch den täglichen Gebrauch über die Jahre hinweg hat die Uhr leider ziemlich gelitten und war irgendwann, wenn ich mich richtig erinnere, auch ganz kaputt. Weiterlesen Back to the Future