Padlock Fail
Samstag, 14. August 2010Auch das schlichte Anbringen eines Vorhängeschlosses kann ungeahnte Tücken bergen, so kürzlich geschehen am Einfüllstutzen eines Heizöltanks. (Nein, ich war’s nicht.
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Auch das schlichte Anbringen eines Vorhängeschlosses kann ungeahnte Tücken bergen, so kürzlich geschehen am Einfüllstutzen eines Heizöltanks. (Nein, ich war’s nicht.
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Daß viele Deutsche ein, sagen wir mal, gestörtes Verhältnis zur Panoramafreiheit haben, merkt man spätestens bei der Diskussion über Google Street View in Deutschland. (Sascha hatte hierzu ja kürzlich auf eine schöne Satire verwiesen.) Ähnlich verhält es sich mit dem „Recht am eigenen Bild“, das ein Verkehrssünder dazu heranziehen wollte, Radarfallenfotos von sich verbieten zu lassen. Der zog bis zum Bundesverfassungsgericht, wo er sich schließlich quasi die ultimative Abfuhr einholte (BVerfG, 2 BvR 759/10 vom 5.7.2010).
Ich weiß natürlich nicht, inwiefern der Kläger die Begründung ernst gemeint hat, oder ob es selbst eher als Satire angesehen hat. Aber abgesehen davon, daß die Angelegenheit sinnlos Steuergelder verbraten hat, muß man doch einen gewissen Originalitätsfaktor anerkennen.
Nach der Webserver-Festplatte hat es in meinem Umkreis ein weiteres Hitzeopfer gegeben. Ich meine damit nicht die im ICE wegen ausgefallener Klimaanlage kollabierten Schüler (obwohl das eigentlich für mich als Bahn-Hasser es definitiv wert wäre, mich darüber aufzuregen). Nein, ich meine damit meinen schnöden Netzwerkswitch, der bei mir auf dem Dachboden montiert ist und dessen Netzteil der Hitze gestern nicht mehr gewachsen war. Gottseidank hatte Andreas noch ein Reservegerät übrig, daß ich mir ausleihen konnte. Ich hoffe, daß es in absehbarer Zeit wieder kühler wird, bevor noch mehr IT über den Jordan geht…
Aber immerhin, die Sache hat ein Gutes: Das ist endlich die willkommene Ausrede, mir einen Gigabit-Switch zuzulegen.
Am vergangenen Wochenende ist in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen, Deutschland hat gegen Uruguay den Dritten Platz gewonnen und Spanien hat die Niederlande im Finale besiegt. Das alleine wäre für mich noch keinen Blogeintrag wert, gäbe es da nicht ein Kuriosum am Rande. Und selbst wenn sich vermutlich der Großteil der Blogosphäre die Finger deswegen wund tippt, hindert mich das natürlich nicht, auch meinen Senf dazu zu geben.
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Heute auf dem Heimweg von der Arbeit fuhr ich hinter einem Ford Ka her, dessen junger Fahrer mir durch seine vorsichtige Fahrweise auffiel. Das Nummerschild hatte als Zahlenkombination „1992“. Kurzes Kopfrechnen bestätigte meinen Anfangsverdacht: 1992 könnte tatsächlich das Geburtsdatum des Fahrers sein, auch ohne, daß dieser irgendwie an BF17 o.ä. teilnehmen müsste. (weiterlesen…)
Am vergangenen Dienstag habe ich bzw. haben wir es endlich geschafft, mein bzw. unser Geburtstagsgeschenk einzulösen: Einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining. Das ganze fand statt als Intensivkurs im FSZ Rhein-Main des ADAC in Gründau. Mit von der Partie waren Matthias, Dominik und Christian. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Sache hat super Spaß gemacht und hilfreich fürs Autofahren war’s hoffentlich auch.
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Wer heutzutage durchs Ruhrgebiet fährt und dabei nicht zufällig am Thyssen-Krupp-Stahlwerk in Duisburg-Bruckhausen vorbeikommt, kann sich kaum eine Vorstellung davon machen, was das Ruhrgebiet einst war: Das dreckige aber pulsiernde Herz der deutschen Schwerindustrie mit Zechen, Kokereien, Hochöfen, Stahl- und Walzwerken an allen Ecken.
Davon ist heute fast nichts mehr übrig. Mein persönliches Schlüsselerlebnis dazu war, als ich vor einiger Zeit das erste Mal auf dem Tetraeder in Bottrop stand: Zugegeben, zu dessen Füßen befindet sich die noch aktive Zeche Prosper-Haniel mit Schacht Prosper IV und Kokerei, aber ansonsten blickt man dort hauptsächlich auf Grün! Nicht einmal auf Stadtstrukturen, wie man es von so einer dicht besiedelten Region erwarten würde, nein auf Büsche und Baumkronen! (weiterlesen…)
Ich weiß nicht, wie ich’s geschafft habe, aber irgendwie scheint meine private Telefonnummer unter den penetrantesten Telefon-Spammern zu kursieren. Alleine in dieser Woche hatte 6–18(!) Anrufe bzw. Anrufversuche pro Tag(!). Den Vogel abgeschossen hat allerdings der Anruf gerade eben: Eine Telefoncenter-Tante meldete sich unter der Nummer 03036396202 als „Verbraucherschutzzentrale Berlin“ (sic!)1 und faselte etwas von europaweitem Schutz vor unerwünschten Werbeanrufen. Die Sache kam mir gleich suspekt vor, so daß das Gespräch zügig abwürgte. Eine kurze Google-Suche gab mir dann auch recht. (weiterlesen…)
Ja, ich gebe es zu, ich bin dieses Jahr ziemlich spät dran, was das Abhängen der Außenweihnachtsbeleuchtung angeht. Aber muß man mir das gleich so deutlich sagen?
Ja, das ist Wasser in der Glühlampe.
Inzwischen sind die Lichterketten aber wirklich abgehängt und die abgesoffene Glühlampe ist bereits ausgetauscht.
Nachdem der Winter bislang ja schon ungewöhnlich schneereich und teilweise auch kalt war, hatte man letzte Woche das Gefühl, daß der Frühling nun mit Macht komme. Doch weit gefehlt, in der Nacht von Freitag auf Samstag gab’s nochmal kräftigen Schneefall (und ich auf der A3 mittendrin
): 4–5 cm bei uns und im Spessart sogar am Sonntag selbst gemessene 9 cm bei Waldaschaff und 18 cm(!) bei Rohrbrunn.
In den vergangenen zwei Nächten (also Samstag/Sonntag und Sonntag/Montag) fiel die Temperatur dann in der Nacht auch nochmal auf -7°C. Für die nächsten Tagen kündigt die Wettervorhersage etwas höhere Temperaturen und Schmuddelwetter an. Schau’n mer mal…